Bensheim bewirbt sich erneut um Demokratie-Förderung
Bensheim (Landkreis Bergstraße, Hessen) will weiterhin Geld in den gesellschaftlichen Zusammenhalt investieren. Der Magistrat der Stadt hat entschieden, dass man sich erneut für das Bundesprogramm „Demokratie leben!“ bewirbt. Ziel ist es, Projekte gegen Extremismus und für ein respektvolles Miteinander in der Stadt zu stärken.
Die Stadt ist bereits seit 2025 Teil dieses Programms. Bürgermeisterin Christine Klein möchte den Schwung der letzten zwei Jahre nutzen. Sie betont, dass eine lebendige Demokratie davon abhänge, dass die Menschen vor Ort Verantwortung übernehmen und miteinander ins Gespräch kommen. Mit der Bewerbung als sogenannte „Partnerschaft für Demokratie“ sollen die bestehenden Strukturen in Bensheim ausgebaut und neue Impulse gesetzt werden.
In dieser Partnerschaft arbeiten verschiedene Gruppen zusammen. Dazu gehören Leute aus der Politik, der Verwaltung, Vereine, Schulen und die Jugendarbeit. Das Programm ermöglicht es, lokale Projekte zu finanzieren, die sich für Vielfalt und demokratische Werte einsetzen.
Die Finanzierung der Partnerschaft in Bensheim läuft über drei verschiedene Quellen. Der größte Teil, 140.000 Euro, kommt aus dem Bundesprogramm. Weitere 12.000 Euro steuert das Land Hessen über ein eigenes Förderprogramm bei. Die Stadt Bensheim selbst legt 3.556 Euro aus der eigenen Kasse oben drauf.
Während die Zusage vom Land Hessen bereits bis einschließlich 2027 gilt, muss die Stadt sich beim Bund jedes Jahr neu bewerben. Die Landesmittel gibt es nur, wenn auch der Bund zustimmt. Die Ausschreibung für das Jahr 2027 wird laut dem Bundesamt für Familie und zivilgesellschaftliche Aufgaben im Spätherbst 2026 veröffentlicht.
Quelle: Bensheim – zur Originalmeldung