Baustelle in Nettetal: Auffahrt zur A61 gesperrt
Wer am Mittwoch, den 29. Juli, in Nettetal-Kaldenkirchen (Kreis Viersen, Nordrhein-Westfalen) unterwegs ist, muss mit Verzögerungen rechnen. An der Anschlussstelle der A61 Nettetal West startet die dritte Phase des Umbaus. Die Arbeiten an der Kreisstraße (K) 2 „An der Kleinbahn“ werden etwa drei Wochen dauern.
Für Autofahrer gibt es dabei eine wichtige Einschränkung: Man kann von der K2 aus nicht mehr auf die A61 auffahren. Wer von der Autobahn runter will, kann nur noch in Richtung Kaldenkirchen abfahren. Wer trotzdem auf die A61 muss, kann stattdessen die Anschlussstelle Kaldenkirchen nutzen. Umleitungen werden auf der Autobahn und in der Umgebung ausgeschildert.
Die Firma Martin Wurzel Baugesellschaft aus Jülich kümmert sich um den Tiefbau. Es geht vor allem um die Inseln zur Autobahnrampe, neue Asphaltflächen an den Abbiegespuren und die Ampelanlagen. Die Firma Yunex übernimmt die Ampeltechnik, während SWARCO eine neue Verkehrszeichenbrücke baut. Insgesamt kostet das Projekt rund 2,15 Millionen Euro.
Einige Dinge ändern sich für die Anwohner: Die Einbahnstraße in der Montel-Allee wird aufgehoben. Damit der Verkehr von der Autobahn besser abfließt, bleibt die Ampel an der K2, Montel-Allee und dem Dahlweg weiterhin aus. Fußgänger und Radfahrer müssen keine Umwege mehr machen, da ihr Weg bereits in der ersten Bauphase erneuert wurde.
Die Arbeiten an der K2 sollen bis Ende August fertig sein, sofern das Wetter mitspielt. Mitte August folgt dann noch die vierte und letzte Bauphase. Wer Fragen hat, kann Christian Sommer vom Kreis Viersen unter der Telefonnummer 02162 39-1798 erreichen.