Neue Ausstellung zum Spielen im Freilichtmuseum Viersen
Am Sonntag, den 19. Juli, startete um 11 Uhr die neue Sonderausstellung im Niederrheinischen Freilichtmuseum (Kreis Viersen, Nordrhein-Westfalen). Unter dem Motto „Kind sein, frei sein, draußen sein“ wird gezeigt, wie der Alltag von Kindern am Niederrhein zwischen dem späten 19. und der Mitte des 20. Jahrhunderts aussah. Damals war das Leben oft streng geregelt, doch sobald die Kinder das Haus verlassen hatten, gehörte ihnen die Welt und ihre Fantasie.
Die Ausstellung ist nicht nur zum Anschauen da. Es gibt zwar Schautafeln, aber die Besucher können auch selbst aktiv werden. Es gibt Stationen mit Geschicklichkeitsspielen und Hüpfkästchen, mit denen man die beliebten Zeitvertreibe von früher ausprobieren kann. Die Kuratorin und stellvertretende Museumsleiterin Alissa König wollte die Spiele bewusst nach draußen bringen. So können sie dort erlebt werden, wo sie damals auch erfunden und gespielt wurden.
Kulturdezernent Ingo Schabrich hofft, dass die Schau auch zum Nachdenken anregt. Es soll ein Vergleich zur heutigen Zeit entstehen: Wo haben Kinder heute noch ihre Freiräume und was ist im Vergleich zu früher anders?
Wer die Ausstellung sehen möchte, kann dies bis zum 1. November tun. Sie befindet sich im Außengelände des Museums am Bienenhaus. Von Dienstag bis Sonntag ist das Gelände von April bis Oktober zwischen 10 und 18 Uhr geöffnet. Im Winter (November bis März) schließt das Museum bereits um 16 Uhr.