Bargteheide übt große Katastrophenhilfe bei Unwetter
In Bargteheide (Kreis Stormarn, Schleswig-Holstein) bereiten sich die Feuerwehren auf eine riesige Alarmübung vor. Am 26. September zwischen 9 und 14 Uhr verwandelt sich das Feuerwehrhaus am Alten Sportplatz in eine Kommandozentrale. Insgesamt sollen bis zu 200 Einsatzkräfte aus 13 verschiedenen Feuerwehren mitwirken.
Auch andere Organisationen helfen mit. Das THW, die DLRG und die SEG-Betreuung des Kreises Stormarn sind dabei. Zudem schickt die Kreisfeuerwehrbereitschaft ein Fahrzeug. Sogar Auszubildende der Rettungsleitstelle Süd nehmen teil, um zu lernen, wie man eine solche Großlage steuert.
Die Retter trainieren ein heftiges Unwetter über dem Kreis Stormarn. In dem Szenario fallen massenhaft Regen und starke Sturmböen auf die Region. Das führt dazu, dass der Strom ausfällt und das Handy-Netz zusammenbricht. In einer solchen Situation weiß die Bevölkerung oft nicht, was passiert oder wie sie Hilfe rufen kann.
Deshalb baut der Kreis Stormarn sogenannte Notfallinformationspunkte auf. Das sind feste Anlaufstellen für die Menschen, wo sie Infos bekommen oder Notrufe absetzen können. Je nach Bedarf werden dort auch Notunterkünfte errichtet. In Bargteheide wird ein solcher Punkt der höchsten Stufe 3 getestet. In dieser Größe wird das im Kreis Stormarn zum ersten Mal geübt.
Das Innenministerium von Schleswig-Holstein wird die Übung vermutlich vor Ort verfolgen. Die Vorbereitungen laufen bereits, und die beteiligten Einheiten stimmen sich ab, damit der Ablauf am 26. September reibungslos funktioniert.
Quelle: Kreisfeuerwehrverband Stormarn – zur Originalmeldung