Feuer im Dachstuhl in Trittau
Gegen Mittag am 25. Juli ging bei der Feuerwehr in Trittau (Kreis Stormarn, Schleswig-Holstein) ein Notruf ein. In der Lerchenstraße brannte ein Haus, das Feuer hatte bereits den Dachstuhl erreicht. Weil es draußen sehr heiß war, wurde schnell Verstärkung geholt. Die Feuerwehr Lütjensee rückte aus, um die erschöpften Einsatzkräfte zu unterstützen.
Als die ersten Wagen eintrafen, sahen die Retter das Problem: In einem Zwischenraum an einer Außenwand war ein Feuer ausgebrochen. Von dort aus fraßen sich die Flammen nach oben bis ins Dach. Die Feuerwehr griff sofort an. Die Männer nutzten tragbare Leitern und Strahlrohre, um das Feuer zu bekämpfen.
Um die Glut vollständig zu löschen, mussten die Einsatzkräfte Teile des Daches aufnehmen. Sie öffneten zudem eine Innenwand und schlugen sogenannte Fog Nails in die Hohlräume. Das sind spezielle Löschlanzen, die man mit einem Hammer in die Wand treibt. So kann man das Feuer im Inneren löschen, ohne das ganze Haus abzureißen. Mit einer Drehleiter der Feuerwehr Schwarzenbek wurde das Dach von oben geöffnet und kontrolliert. Zur Sicherheit wurde zudem die Feuerwehr Grönwohld alarmiert, falls die Lage außer Kontrolle geraten wäre.
Insgesamt waren etwa 65 Leute von der Feuerwehr, der Polizei und dem Rettungsdienst im Einsatz. Da für das Wochenende Regen und Gewitter angekündigt sind, gibt es nun ein weiteres Problem: Das beschädigte Dach muss gesichert werden. Deshalb wurde das THW mit einem Fachberater gerufen, um zu prüfen, ob das Gebäude rechtzeitig wetterfest gemacht werden kann.
Wie es zu dem Brand kam und wie hoch der Schaden ist, weiß man momentan noch nicht. Die Ermittlungen dauern an.
Quelle: Kreisfeuerwehrverband Stormarn – zur Originalmeldung