Bärweiler investiert in Dorfzentrum und kämpft gegen Müll
In Bärweiler (Landkreis Bad Kreuznach, Rheinland-Pfalz) wird investiert. Der Gemeinderat hat mehrere Aufträge für die Dorferneuerung vergeben, um den Dorfplatz und öffentliche Gebäude moderner und barrierefreier zu machen.
Ein wichtiger Punkt ist das Dorfgemeinschaftshaus. Dort bekommt das Gebäude eine neue Eingangstür, die die Schreinerei Becher aus Jeckenbach für 5500 Euro einbaut. Auch im Keller gibt es Probleme: Ein Stahlträger rostet dort offen herum. Damit das Gebäude stabil bleibt, wird die Firma MF Metalliker aus Bad Sobernheim zwei neue Stahlstützen für knapp 1830 Euro montieren.
Auch das Gefallenendenkmal wird aufgewertet. Die Firma Schlitzer aus Klein-Winternheim erneuert das Geländer für rund 17 830 Euro. Zudem baut die Schreinerei Backes aus Kirn-Sulzbach für 1666 Euro eine neue sechseckige Bank auf. Die Maurerarbeiten am Denkmal sind bereits fertig, diese kosteten 1879 Euro. Um Geld zu sparen, will die Gemeinde die Gedenkplatten mit den Namen der Gefallenen selbst mit einem Hochdruckreiniger säubern.
Doch nicht alles läuft glatt. In der letzten Ratssitzung gab es lautstarken Ärger über die Sauberkeit im Ort. Auf dem Schwarzenberg in Richtung Limbach haben Leute immer wieder Reifen und anderen Müll einfach abgekippt. Die Anwesenden zeigten sich über diese wiederholten Verschmutzungen sehr verärgert. Zudem wurde kritisiert, dass die katholische Kirche und die Anlagen drumherum nicht gut gepflegt werden.
Neben den Bauarbeiten gibt es weitere Themen: Das Gigabitnetz soll im Ort ausgebaut werden. Beim Neubaugebiet „Pfuhlbrück“ gibt es hingegen noch keine Neuigkeiten. Auch über geplante Windräder der Firma Notus Energy wurde berichtet, da sich der Betreiber bereits viele Flächen gesichert hat.
Ob gegen die illegalen Müllkippen auf dem Schwarzenberg weitere Maßnahmen ergriffen werden, ist derzeit nicht bekannt. Weitere Angaben liegen bislang nicht vor.
Quelle: Bärweiler – zur Originalmeldung