Bärweiler baut Straße zum neuen Baugebiet aus
Im Neubaugebiet „Pfuhlbrück“ in Bärweiler (Landkreis Bad Kreuznach, Rheinland-Pfalz) gibt es bald eine neue Zufahrt. Der Gemeinderat hat beschlossen, die Meisenheimer Straße zu verlängern und auszubauen. Die neue Stichstraße wird insgesamt 5,50 Meter breit sein. Davon werden vier Meter asphaltiert, während die restlichen 1,50 Meter als gepflasterter Gehweg angelegt werden. Für die Beleuchtung kommen drei LED-Leuchten zum Einsatz. Das Büro Giloy & Löser hat die Kosten auf 275.000 Euro geschätzt. Die Firma Jung aus Sien wird die Arbeiten ausführen. Die Baustelle kann direkt über die L 375 und die Meisenheimer Straße angefahren werden.
Zusätzlich gibt es Änderungen bei den Kosten für die Grundstückseigentümer. Die alte Satzung für Erschließungsbeiträge aus dem Jahr 1991 war nicht mehr aktuell und rechtlich problematisch. Deshalb hat der Rat eine neue Regelung beschlossen. Ab jetzt wird nach Vollgeschossen abgerechnet. Wer sein Grundstück gewerblich nutzt, muss einen höheren Zuschlag zahlen: Dieser steigt von 30 auf 50 Prozent. Besitzer von Eckgrundstücken müssen mit Beiträgen von bis zu 100 Prozent rechnen.
Ein weiteres Thema ist die Sicherheit im Neubaugebiet. Bisher wurden nur die öffentlichen Straßen und Flächen auf Kampfmittel aus der Kriegszeit untersucht. Die eigentlichen Grundstücke wurden bisher nicht geprüft. Nun liegt ein erstes Angebot über 3.300 Euro vor, was bei einer Fläche von 7.500 Quadratmetern etwa 45 Cent pro Quadratmeter kosten würde. Der Gemeinderat will die Überprüfung auf jeden Fall durchführen, holt aber noch weitere Vergleichsangebote ein.
Auch bei den Windrädern gibt es noch Klärungsbedarf. Es geht um die Verträge und die Bezahlung der Wege mit der Firma Vattenfall und dem Projektierer Notus-Energie. Ortschef Helmut Schmell warnte zudem, dass einige Firmen mit unklaren Angeboten versuchen, Flächen innerhalb der Orte aufzukaufen.
Neben diesen Punkten will der Rat die Kinderspielplätze überprüfen. Außerdem wird der Vertrag mit dem Getränkelieferanten hinterfragt. Der aktuelle Service und die Belieferung sollen nicht mehr zeitgemäß sein und werden deshalb auf den Prüfstand gestellt.
Quelle: Bärweiler – zur Originalmeldung