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Baden-Baden verlängert Verbot für Wasserentnahme

Wegen der niedrigen Wasserstände darf in Baden-Baden weiterhin kein Wasser aus Bächen und Quellen entnommen werden. Das Verbot gilt nun länger als geplant.

In Baden-Baden (Baden-Württemberg) bleibt es trocken. Eigentlich sollte das Verbot, Wasser aus oberirdischen Gewässern und Quellen zu schöpfen, am 31. August enden. Doch die Stadt hat nun entschieden, die Regelung bis zum 30. September 2026 zu verlängern.

Zwar sind die Temperaturen zwischendurch gesunken und es hat auch etwas geregnet, aber das hat nicht gereicht. Die Wasserstände in den Bächen und Quellen haben sich nicht erholt. Deshalb bleibt das Verbot für Schöpfgeräte in Kraft. Eine Ausnahme gibt es nur bei den Baggerseen, in denen Kies abgebaut wird.

Die Stadt bittet die Bewohner, verantwortungsvoll mit dem Wasser umzugehen. Zum Schutz der Fische und anderen Lebenswesen im Wasser soll man die Fließgewässer bis Ende September zudem nicht betreten.

Ein wichtiger Punkt wurde von der Stadt extra betont: Das Abpumpen von Wasser aus Bachläufen ist grundsätzlich verboten. Das gilt immer, auch wenn es gerade genug Wasser gibt und keine Trockenperiode herrscht.

Wer Fragen zu der Regelung hat, kann sich an das städtische Umweltamt wenden. Das Amt ist unter der Telefonnummer 07221 93-1501 oder per E-Mail unter [email protected] erreichbar. Die offizielle Verfügung kann zudem auf der Webseite der Stadt unter www.baden-baden.de eingesehen werden.

Quelle: Baden-Baden – zur Originalmeldung

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