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Baden-Baden: Feuerwehr kämpft gegen Waldbrände

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Die anhaltende Trockenheit sorgt für eine gefährliche Lage in Baden-Baden. Die Feuerwehr ist seit Wochen im Dauereinsatz, um Brände in Wäldern und auf Feldern zu löschen.

In Baden-Baden (Baden-Württemberg) ist die Lage für die Feuerwehr derzeit extrem angespannt. Weil es seit Wochen kaum geregnet hat, brennt es viel häufiger in Wäldern und auf Wiesen. Die Stadt informierte am Donnerstag bei einem Gespräch in der Hauptfeuerwache über die aktuelle Situation.

Die Zahlen zeigen, wie sehr die Einsatzkräfte gefordert sind: Vom 1. Juli bis zum 18. August rückte die Feuerwehr insgesamt 268 Mal aus. Im Vorjahr waren es im gleichen Zeitraum nur 204 Einsätze. Besonders die Brände im Freien haben zugenommen. Während es im gesamten Jahr 2025 bisher nur acht Flächenbrände und gar keinen Waldbrand gab, waren es in diesem Jahr bereits 28 Flächenbrände und acht Waldbrände.

Oft sind diese Einsätze sehr mühsam und brauchen viele Leute. Deshalb waren vor allem die Freiwilligen Feuerwehren stark gefordert. Die Zusammenarbeit mit anderen Städten war ebenfalls wichtig. Neunmal half die Feuerwehr aus Baden-Baden außerhalb des Stadtgebiets aus. Einmal fuhren die Retter sogar bis in den Ortenaukreis. Dort unterstützten sie bei einem Waldbrand mit einem Abrollbehälter Tank, um genug Löschwasser an die Stelle zu bringen.

Erster Bürgermeister Alexander Wieland und Feuerwehrkommandant Christian Pilardeaux warnen nun die Bevölkerung. Etwa 90 Prozent aller Waldbrände werden durch Menschen verursacht. Schon eine weggeworfene Zigarette kann eine Katastrophe auslösen. Deshalb bleiben die städtischen Grillplätze gesperrt und offenes Feuer im Wald ist streng verboten.

Die Stadt bittet alle Bürger und Gäste, sich verantwortungsvoll zu verhalten und die Regeln genau zu befolgen, damit keine weiteren Brände entstehen.

Quelle: Baden-Baden – zur Originalmeldung

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