Bad Soden-Salmünster pflanzt 55 neue Bäume
In Bad Soden-Salmünster (Main-Kinzig-Kreis, Hessen) wird es grüner. Die Stadt hat 55 neue Bäume im gesamten Stadtgebiet gepflanzt. Das Ganze ist Teil eines größeren Plans zum Klimaschutz. Finanziert wird das Projekt mit knapp 600.000 Euro aus einem Förderprogramm der KfW.
Die neuen Bäume stehen an verschiedenen Orten. Besonders viele gibt es in Hausen, im Kurpark und am MünsterbergPARK. Dort wurden 14 Bäume gesetzt, die später für Schatten sorgen sollen. Auch in Alsberg, auf dem Friedhof in Salmünster sowie in Katholisch-Willenroth und in zwei Kindertagesstätten wurden neue Bäume gepflanzt. Zusätzlich kamen beim Trauerzentrum rund 250 heimische Sträucher hinzu, die als Sichtschutz und für Vögel dienen sollen.
Die Stadt hat bewusst verschiedene Baumarten gewählt. So sollen die Bäume widerstandsfähiger gegen Schädlinge und Hitze sein. Es wurden hochwertige Hochstämme mit einem Umfang von 20 bis 25 Zentimetern verwendet. Für die Pflanzen, das Substrat und den Dünger zahlte die Stadt rund 22.000 Euro brutto.
Nach dem Pflanzen ist die Arbeit aber noch nicht vorbei. In den nächsten Jahren müssen die Bäume und Sträucher genau beobachtet und regelmäßig gegossen werden, damit sie auch wirklich anwachsen.
Die Stadt will in Zukunft noch mehr tun. Geplant sind weitere Pflanzungen und neue Geräte, die insektenfreundlicher beim Mähen und Pflegen sind. Außerdem soll die Stadt besser auf Starkregen vorbereitet werden, indem das Wasser an geeigneten Stellen besser zurückgehalten wird.
Insgesamt hat Bad Soden-Salmünster in den letzten fünf bis sechs Jahren bereits knapp 140 neue Bäume gepflanzt. Zudem wurden die Standorte aller Bäume digital erfasst, damit die Pflege effizienter läuft. Auch bei den Wiesen wird anders gearbeitet: Viele Flächen werden jetzt extensiver gepflegt. Das Heu von dort wird direkt im Wildpark als Futter genutzt, was Kosten für die Entsorgung spart.