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Bad Soden-Salmünster entfernt Kleidercontainer am Palmusacker

Copyright und Urheber siehe Bad Soden-Salmünster

Wegen dauerhafter Vermüllung verschwindet ein Altkleider-Sammelpunkt aus dem Stadtbild. Die Stadt verlegt die Container an einen neuen Ort.

Am Palmusacker (Bad Soden-Salmünster, Main-Kinzig-Kreis) war es in den letzten Monaten immer wieder ein Chaos. An der Einmündung zur Weinstraße standen Kleidercontainer, doch das Gelände verwandelte sich oft in eine Müllhalde. Leute stellten dort illegal Sperrmüll ab. Zudem rissen Unbekannte immer wieder Säcke aus den Containern heraus und verteilten den Inhalt auf dem Boden.

Bürgermeister Dominik Brasch sagt, dass dieses Problem nicht nur in der Stadt auftritt, sondern in vielen Gemeinden. Ein Grund dafür ist eine neue Regelung vom 1. Januar 2025: Seitdem dürfen Textilien nicht mehr einfach in den Restmüll. Deshalb landen nun viel mehr Sachen in den Containern. Das führt zu Problemen, weil oft auch kaputte oder dreckige Stoffe eingeworfen werden. Diese Fehlbefüllungen kosten die karitativen Betreiber viel Geld und machen die Arbeit kaputt.

Die Stadt hat deshalb entschieden, den Standort am Palmusacker aufzugeben. Die Altkleider- und Glascontainer ziehen um. Sie stehen jetzt vor dem Gelände des städtischen Bauhofs in der Berliner Straße. Dort kann die Stadt besser kontrollieren, was passiert. Wenn wieder Müll liegen bleibt, kann der Bauhof schnell eingreifen und aufräumen.

Wer gut erhaltene Kleidung spenden möchte, kann dies auch direkt im DRK-Kleiderladen in der Brückenstraße in Bad Soden tun. Die Stadt betont noch einmal: Nur saubere und tragbare Kleidung gehört in die Container oder den Laden. Alles, was wirklich verschlissen oder stark verschmutzt ist, darf weiterhin ganz normal über den Restmüll entsorgt werden.

Quelle: Bad Soden-Salmünster – zur Originalmeldung

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