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Bad Bramstedt: Mit Luftgewehr auf Enten geschossen

An einem Teich im Verlobungsweg wurden Wasservögel verletzt. Die Polizei sucht nun nach dem Schützen.

Es begann alles am 14. August in Bad Bramstedt (Kreis Segeberg, Schleswig-Holstein). An einem Teich am Verlobungsweg bemerkten mehrere Menschen, dass es einer Stockente schlecht ging. Das Tier war verletzt und konnte sich kaum noch normal bewegen.

In den folgenden Tagen versuchte eine Frau aus der Stadt, dem Tier zu helfen. Sie ist Helferin in einer Wildvogelstation und konnte die Ente schließlich sicher einfangen und zu sich bringen. In einer Tierarztpraxis wurde das Tier dann geröntgt. Das Ergebnis war eindeutig: In einem Bein der Ente steckte ein Projektil. Der Tierarzt stellte fest, dass dieses typischerweise aus einem Luftgewehr verschossen wird.

Die Entdeckung der verletzten Ente lässt die Polizei nun befürchten, dass es weitere Opfer gibt. An demselben Teich zeigten wohl noch andere Enten Probleme beim Gehen. Es ist daher nicht ausgeschlossen, dass der Schütze noch mehr Tiere verletzt hat.

Das Polizei-Autobahn- und Bezirksrevier Bad Segeberg ermittelt nun wegen eines Verstoßes gegen das Tierschutzgesetz. Bisher gibt es keine Hinweise darauf, wer hinter den Schüssen steckt. Die Beamten suchen nun Zeugen, die etwas beobachtet haben. Hinweise können unter der Telefonnummer 04551-884-3440 gemeldet werden.

Die Ermittlungen dauern an. Ob und inwieweit sich eine Person strafbar gemacht hat, klärt nun die Staatsanwaltschaft. Es gilt die Unschuldsvermutung.

Quelle: Polizeidirektion Bad Segeberg – zur Originalmeldung

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