Ausflugsziele in Böhmenkirch: Von Burgruinen bis Straußenfarm
Wer einen Ausflug nach Böhmenkirch (Landkreis Göppingen, Baden-Württemberg) plant, hat die Qual der Wahl. Für Geschichtsinteressierte ist die Burg Ravenstein ein Muss. Sie wurde etwa 1090 erbaut und gehört zu den ältesten Höhenburgen der Region. Besonders markant sind die tiefen Gräben, die direkt in den Fels gehauen wurden, um die Burg früher vor Angriffen zu schützen.
Auch die Obere Roggenmühle, die schon um 1100 gebaut wurde, lockt Besucher an. Das Gebäude liegt idyllisch im Roggental am Eyb-Fluss. Wer dort einkehrt, kann in der Gastwirtschaft schwäbische Spezialitäten oder frische Forellen essen.
Für Abenteurer gibt es das Mordloch. Es ist die zweitlängste Höhle der Schwäbischen Alb und über vier Kilometer lang. Die Höhle ist ein Labyrinth aus Gängen und Seen. Ihr Name kommt von einer alten Sage über einen Wilderer, der dort ein Versteck für ein Opfer fand.
Wer Tiere mag, sollte die Straußenfarm Lindenhof besuchen. Dort werden Straußen-Nachwuchs in Offenställen aufgezogen. Im Hofladen kann man Fleisch, Eier oder Lederprodukte direkt kaufen.
Auch technisch Interessierte kommen auf ihre Kosten. Auf dem Schnittlinger Berg stehen eine Wetterstation und ein 130 Meter hoher Fernmeldeturm. Die Station hat eine lange Geschichte, die bis in das Jahr 1936 zurückreicht. Direkt daneben gibt es den Wind & Wetter Erlebnispark, wo man an einem Infoparcours etwas über Energie und Wetter lernt.
Für ruhigere Momente gibt es verschiedene religiöse Stätten. Die Patrizkapelle wurde 1733 erbaut, um das Vieh vor Seuchen zu schützen. In den Heidhöfen steht zudem die Kolomankapelle, die die Bewohner im Jahr 2007 in Eigenregie neu aufgebaut haben. Wer wandern möchte, findet im Magental bei Steinenkirch ein wildromantisches Naturschutzgebiet.
Weitere Informationen zu den einzelnen Zielen finden Besucher auf den jeweiligen Homepages der Betreiber oder direkt bei der Gemeindeverwaltung.