Ausflugsziele in Böhmenkirch: Von Burgruinen bis Straußenfarm
Wer einen Ausflug nach Böhmenkirch (Landkreis Göppingen, Baden-Württemberg) plant, hat die Wahl zwischen Natur, Geschichte und Kuriositäten. Ein Highlight ist die Burg Ravenstein, die bereits um 1090 erbaut wurde. Sie gehört zu den ältesten Höhenburgen der Region. Wer dort spaziert, sieht noch heute die tiefen Gräben, die früher Angreifer abwehren sollten.
Auch für Abenteurer gibt es viel zu sehen. Das Mordloch ist mit über vier Kilometern die zweitlängste Höhle der Schwäbischen Alb. Die Höhle ist ein Labyrinth aus Gängen und Seen. Bekannt wurde sie auch durch eine spektakuläre Rettungsaktion im Jahr 1977, als vier Taucher durch Hochwasser eingeschlossen worden waren.
Für Familien bietet sich die Obere Roggenmühle im idyllischen Roggental an. Die Mühle stammt aus dem Jahr 1100 und hat heute eine Gastwirtschaft mit schwäbischen Spezialitäten und Forellen. Wer es moderner mag, kann den Wind & Wetter Erlebnispark besuchen oder die Straußenfarm Lindenhof besichtigen, wo man im Hofladen Fleisch und Lederprodukte direkt kaufen kann.
Wer gerne wandert, findet im Magental bei Steinenkirch oder in den Naturschutzgebieten der Rauhen Wiese Ruhe. Auch historische Orte wie die Galgenlinde, an der früher Todesurteile vollstreckt wurden, oder die Patrizkapelle auf einem der höchsten Punkte der Umgebung sind Teil des regionalen Angebots.
Für Technikinteressierte ist der Fernmeldeturm auf dem Schnittlinger Berg ein Wahrzeichen. Mit 130 Metern Höhe ist er weithin sichtbar. Die Anlage hat eine lange Geschichte, die bis zu einer Wetterfunkstelle der Luftwaffe im Jahr 1936 zurückreicht.
Alle Informationen zu den einzelnen Zielen und den entsprechenden Homepages finden Besucher auf der Website der Gemeinde.