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Riesenbrand in Marsberg: Über 650 Retter im Einsatz

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Ein Flächenbrand in Helminghausen breitete sich rasend schnell auf den Wald aus. Die Feuerwehr kämpft mit Unterstützung aus ganz Nordrhein-Westfalen gegen die Flammen.

Es begann am Donnerstagnachmittag gegen 14 Uhr in Marsberg-Helminghausen (Hochsauerlandkreis, Nordrhein-Westfalen). Im Bereich „Zum Birkenhof“ brach ein Flächenbrand aus. Weil es in den letzten Wochen kaum geregnet hat, war das Land staubtrocken. Das Feuer griff deshalb blitzschnell auf den angrenzenden Wald über.

Die Lage wurde schnell kritisch. Es war der größte Feuerwehreinsatz, den Marsberg seit Jahrzehnten erlebt hat. Insgesamt brannten rund 35 Hektar Land ab. Das waren private Wiesen und städtische Waldflächen. Der Rauch war kilometerweit zu sehen.

Um das Feuer zu löschen, brauchten die Retter riesige Mengen Wasser. Deshalb bat die Stadt die Menschen zuerst, extrem sparsam mit dem Trinkwasser umzugehen. Später half ein spezielles Hochleistungssystem, das sogenannte „Hytrans Fire System“. Damit pumpten die Einsatzkräfte Wasser aus dem Ausgleichsweiher des Diemelsees direkt zur Brandstelle. So wurde das Trinkwassernetz entlastet. Die Stadtwerke bestätigten, dass das Wasser zwar zeitweise getrübt war, aber hygienisch unbedenklich blieb. Der Aufruf zum Wassersparen ist mittlerweile aufgehoben, auch wenn die Stadtwerke wegen der Trockenheit weiterhin zu einem bewussten Umgang raten.

Der Aufgebot an Helfern war gewaltig. Mehr als 650 Feuerwehrleute waren in Schichten im Einsatz. Fast alle Einheiten aus Marsberg waren vor Ort, unterstützt von Kräften aus dem Hochsauerlandkreis sowie aus den Kreisen Waldeck-Frankenberg, Paderborn und Höxter. Sogar Teams aus Dortmund und Münster kamen zur Hilfe. Auch das THW, das DRK und die Polizei waren dabei. Ein Hubschrauber mit Löschwassertank half aus der Luft. Zusätzlich unterstützten Landwirte und Forstbetriebe mit ihren Maschinen.

Die Gefahr ist noch nicht ganz vorbei. In den nächsten Tagen wird es im Umfeld von Helminghausen immer noch rauchen, da die Feuerwehr die Glut löscht. Die Stadt warnt eindringlich: Wegen der extremen Trockenheit darf im Freien auf keinen Fall offenes Feuer gemacht werden.

Die Ermittlungen zur Brandursache dauern an.

Quelle: Marsberg – zur Originalmeldung

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