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Altfraunhofen: Hilfe für Waldbesitzer bei der Neuordnung

Bild Copyright und Urheber siehe Altfraunhofen

Viele Wälder in der Region leiden unter dem Klimawandel und einer schlechten Struktur. Die Gemeinde Altfraunhofen weist nun auf Möglichkeiten hin, den Waldbesitz nachhaltig zu verbessern.

In vielen Wäldern rund um Altfraunhofen (Landkreis Landshut, Bayern) wird es für die Besitzer schwierig. Der Klimawandel sorgt für lange Trockenperioden und heftige Stürme. Zudem machen Schädlinge wie der Borkenkäfer vielen Bäumen zu schaffen.

Ein weiteres Problem sind die Grundstücke selbst. Oft sind die Parzellen sehr schmal und die Grenzen zwischen den Nachbarn sind unklar. Weil es zudem kaum gute Wege gibt, ist es mühsam, den Wald zu pflegen oder Holz zu ernten. In vielen Fällen lohnt sich die Arbeit deshalb kaum noch, und die notwendige Pflege bleibt ganz aus.

Um das zu ändern, gibt es die sogenannte Waldneuordnung durch die Verwaltung für Ländliche Entwicklung. Dabei werden die Grundstücke sinnvoll neu zugeschnitten und die Grenzen dauerhaft markiert. Außerdem werden neue Wege gebaut oder alte Wege verbessert. Das Ziel ist es, den Wald wieder modern bewirtschaften zu können.

Für die Besitzer bringt das konkrete Vorteile: Der Wald ist besser erreichbar und die Kosten für die Pflege und die Ernte sinken. Wenn ein Sturm kommt oder Käfer die Bäume befallen, kann schneller reagiert werden. Zudem wird der Wert des Besitzes langfristig gesichert, da der Wald gezielt in klimastabile Bestände umgebaut werden kann.

Interessierte Waldbesitzer können sich nun beim Amt für Ländliche Entwicklung Niederbayern über die Möglichkeiten in ihrer Region informieren.

Quelle: Altfraunhofen – zur Originalmeldung

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