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Ahaus: Neuer Jugendchef zieht erste Bilanz

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Florian Tschirpke leitet seit Mai den Fachbereich Jugend der Stadt Ahaus. Nach den ersten 100 Tagen im Amt spricht der 44-Jährige über seine Pläne für Familien und Jugendliche.

Florian Tschirpke (Ahaus, Kreis Borken, Nordrhein-Westfalen) ist seit Anfang Mai im Rathaus zu Hause. Er leitet dort den Fachbereich Jugend. Jetzt, wo die ersten 100 Tage vorbei sind, zieht der 44-Jährige ein erstes Fazit. Der Start sei herzlich verlaufen, berichtet Tschirpke. Er habe die Zeit vor allem genutzt, um seine neuen Kollegen kennenzulernen und zu verstehen, wie die Abläufe in der Verwaltung funktionieren.

Besonders beeindruckt hat ihn der Zusammenhalt in der Stadt. Er habe gemerkt, dass man sich in Ahaus gegenseitig kennt. In den ersten Wochen hat er sich intensiv mit den städtischen Kindertageseinrichtungen und den Schulsozialarbeitern ausgetauscht. Zudem hat er sich in Themen wie die Kindertagesbetreuung eingearbeitet.

Für die Zukunft will Tschirpke vor allem den Kinderschutz und die Familienberatung stärken. Er möchte die Prozesse im Amt prüfen, um die Arbeit effizienter zu machen. Ein wichtiges Ziel ist für ihn die Jugendhilfeplanung. Er will genau herausfinden, was Kinder und Jugendliche in Ahaus wirklich brauchen.

Ein großes Thema ist für den neuen Chef die Beteiligung der jungen Generation. Er hat sich bereits die „Ideenschmiede Rathaus“ angesehen und war von den Ideen der Jugendlichen beeindruckt. Für ihn ist klar: Angebote für junge Menschen funktionieren nur, wenn diese auch mitreden dürfen.

Auch die Digitalisierung soll vorangehen. In Ahaus gibt es zwar viele Hilfsangebote, aber diese müssen leichter zu finden sein. Tschirpke will den Zugang zu Informationen unkomplizierter machen, etwa durch digitale Wege. Die persönliche Beratung soll dabei trotzdem erhalten bleiben.

Privat genießt der neue Fachbereichsleiter seine Pausen im Schlosspark. Nach einem langen Arbeitstag schaltet er meist mit Musik oder Podcasts auf dem Heimweg ab.

Quelle: Ahaus – zur Originalmeldung

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