Bocholt testet intelligente Sensoren für die Parkplatzsuche
Die Parkplatzsuche in Bocholt (Kreis Borken, Nordrhein-Westfalen) soll einfacher werden. In dieser Woche hat die Stadt damit begonnen, intelligente Sensoren auf öffentlichen Parkflächen zu installieren. Die ersten Geräte wurden bereits auf den Plätzen zwischen der Dietrichstraße und der Hermannstraße angebracht.
Die Technik ist simpel: Die Sensoren werden mit einem speziellen Kleber direkt auf den Boden geklebt. So muss die Fahrbahn nicht aufgerissen werden. Im Inneren der Sensoren steckt eine Induktionsschleife, die erkennt, ob ein Auto auf dem Platz steht oder nicht. Die Geräte laufen über einen Akku, der etwa alle sechs Jahre gewechselt werden muss. Auf dem Parkplatz westlich des Theodor-Heuss-Rings laufen derzeit die Vorbereitungen, damit dort bald ebenfalls Messsysteme installiert werden können.
Ein besonderer Test läuft bei den Elektro-Ladesäulen der stadtwerker zwischen Dietrichstraße und Hermannstraße. Hier werden die Sensordaten mit den Infos der Ladesäulen verknüpft. So kann man in Zukunft direkt sehen, ob sowohl die Säule als auch der Parkplatz frei sind. Damit will die Stadt verhindern, dass Autos die Ladepunkte blockieren, ohne tatsächlich zu laden.
Das Ziel ist eine zentrale Plattform. Die Belegungsdaten sollen später über eine App oder die Website der Stadt in Echtzeit angezeigt werden. Wer also schon vor der Fahrt weiß, wo ein Platz frei ist, spart Zeit und Nerven. Außerdem sollen die Parkplatz-Leitschilder, die schon seit Jahren nicht mehr funktionieren, im Zuge dieses Projekts wieder fit gemacht werden.
Weitere Informationen zum Projekt gibt es unter www.bocholt.de/digitale-strategie.
Quelle: Bocholt – zur Originalmeldung