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A9 bei Eisenberg: Transporter überholte Bus über Standstreifen

Ein MAN-Transporter mit Anhänger verursachte am Mittwochmittag einen Unfall auf der A9. Der Fahrer versuchte ein riskantes Manöver über den Standstreifen.

Es war Mittwochmittag, kurz vor eins, als es auf der A9 in Fahrtrichtung München passierte. Zwischen den Anschlussstellen Droyßig und Eisenberg (Sachsen-Anhalt) kam es zu einer Kollision zwischen einem MAN-Transporter mit Anhänger und einem Reisebus.

Zuerst überholte der Bus den Transporter ganz normal auf dem mittleren Fahrstreifen. Nachdem der Bus das Manöver beendet hatte und wieder auf die rechte Spur wechselte, passierte etwas Gefährliches: Der Fahrer des Transporters nutzte den Standstreifen, um den Bus rechts zu überholen.

Als der Mann mit seinem Gespann wieder zurück auf die Fahrbahn wollte, schätzte er den Abstand zum Bus falsch ein. Der Anhänger krachte gegen das große Fahrzeug. Beide Fahrzeuge rollten schließlich auf den Standstreifen und kamen dort zum Stehen.

Glücklicherweise wurde niemand verletzt. Beide Fahrzeuge konnten aus eigener Kraft vom Unfallort wegfahren. Der Sachschaden an den Autos wird auf etwa 2.000 Euro geschätzt.

Die Autobahnpolizeiinspektion hat den Vorfall aufgenommen. Ob und inwieweit sich der Fahrer des Transporters strafbar gemacht hat, klärt nun die Staatsanwaltschaft. Es gilt die Unschuldsvermutung.

Quelle: Autobahnpolizeiinspektion – zur Originalmeldung

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