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Zwei Männer nach Raubdiebstählen in Schwerin gefasst

In zwei verschiedenen Geschäften in Schwerin kam es kurz hintereinander zu Diebstählen und Angriffen. Die Polizei konnte beide Verdächtigen schnell ausfindig machen.

Am Dienstagabend passierte es zuerst in der Schweriner Innenstadt (Mecklenburg-Vorpommern). In einem Bekleidungsgeschäft in einem Einkaufszentrums stahl ein Mann mehrere T-Shirts. Die Ware war etwa 130 Euro wert. Ein Mitarbeiter bemerkte den Diebstahl und sprach den Mann darauf an. Er sagte, dass er die Polizei rufen würde. Daraufhin griff der Mann den Mitarbeiter an. Die T-Shirts ließ er jedoch zurück und rannte schnell weg.

Der Mitarbeiter reagierte schnell und machte während der Flucht ein Foto von dem Mann. Dieses Bild gab er sofort an die Polizei weiter. Die Beamten werteten das Foto aus und konnten so die Identität des Mannes klären. Es handelt sich um einen 33-jährigen Algerier, der in Ludwigslust wohnt. Die Polizei hat in diesem Fall bereits Durchsuchungen durchgeführt.

Nur einen Tag später, am Mittwochnachmittag, gab es einen weiteren Vorfall. Diesmal in einem Lebensmittelgeschäft Am Margaretenhof in Schwerin. Ein Ladendetektiv sah, wie ein Mann Waren im Wert von rund 13 Euro stahl. Als der Detektiv ihn ansprach, griff der Mann ihn an und flüchtete. Ein anderer Mitarbeiter wollte helfen, wurde aber ebenfalls angegriffen.

Ein Zeuge sah die Flucht und jagte dem Mann erst mit seinem Fahrrad hinterher. Zuerst konnte der Verdächtige entkommen. Doch kurze Zeit später sah der Zeuge den Mann erneut und rief sofort die Polizei. Die Beamten konnten den 47-jährigen Syrer, der in Schwerin wohnt, daraufhin stellen. Bei der Festnahme wehrte sich der Mann gegen die Polizisten.

Glücklicherweise wurde bei beiden Angriffen niemand verletzt.

Gegen beide Männer wurde ein Strafverfahren wegen des Verdachts des räuberischen Diebstahls eingeleitet. Die Kriminalpolizei ermittelt weiter. Ob und inwieweit sich die Verdächtigen strafbar gemacht haben, klärt nun die Staatsanwaltschaft. Es gilt die Unschuldsvermutung.

Quelle: Polizeipräsidium Rostock – zur Originalmeldung

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