Schwerin: Fahrerwechsel vor Polizeikontrolle scheiterte
Am Donnerstagabend gegen 19:30 Uhr waren Polizisten im Schweriner Stadtteil Mueßer Holz (Landeshauptstadt Mecklenburg-Vorpommern) unterwegs. Sie wollten einen Pkw der Marke Cupra Leon anhalten und kontrollieren. Als der Wagen zum Stehen kam, passierte etwas Ungewöhnliches: Der Fahrer stieg sofort aus und blieb neben dem Auto stehen. Gleichzeitig rutschte der Mann vom Beifahrersitz auf den Fahrersitz.
Als die Beamten die Kontrolle starteten, behauptete der Mann am Steuer, er habe das Auto gar nicht gefahren. Er wollte die Polizei damit täuschen. Die Polizisten ließen sich jedoch nicht hereinlegen. Sie hatten den Platzwechsel genau beobachtet. Zudem sahen die beiden Männer völlig unterschiedlich aus. Schließlich gab der eigentliche Fahrer zu, dass er am Steuer gesessen hatte.
Bei dem Mann handelt es sich um einen 28-jährigen Syrer. Nach den bisherigen Erkenntnissen der Polizei hat er keinen Führerschein. Die Beamten untersagten ihm deshalb die Weiterfahrt.
Die Polizei hat nun ein Strafverfahren wegen des Verdachts des Fahrens ohne Fahrerlaubnis eingeleitet. Ob und inwieweit sich der Verdächtige strafbar gemacht hat, klärt nun die Staatsanwaltschaft. Es gilt die Unschuldsvermutung.