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Zoll findet Kokain im Wert von 1,6 Millionen Euro

Ein 23-jähriger Franzose wollte mit einer riesigen Menge Drogen in Deutschland einreisen. Die Beamten am Frankfurter Flughafen kamen ihm jedoch zuvor.

Der Zoll hatte den jungen Mann bereits im Blick, bevor er überhaupt landete. Die Beamten nutzten digitale Passagierdaten, um die Einreise aus Santo Domingo in der Dominikanischen Republik genau zu prüfen. Als der 23-jährige Franzose am 13. Juli am Flughafen Frankfurt am Main (Hessen) ankam, kontrollierten die Beamten gezielt sein Gepäck.

Bei der Durchsuchung machten die Zollleute einen gewaltigen Fund. In seinem Handgepäckkoffer waren mehr als 22 Kilogramm Kokain versteckt. Die Droge war in kompakten Blöcken gepresst. Die Beamten nahmen den Mann noch direkt am Gate fest und nahmen die Drogen an sich. Auf dem Schwarzmarkt ist die Ladung etwa 1,6 Millionen Euro wert.

Nach Angaben des Hauptzollamts Frankfurt am Main war dies ein Erfolg der digitalen Risikoanalyse. Durch den Abgleich von Passagierdaten konnten die Beamten den Schmuggler präzise ins Visier nehmen. Solche Analysen helfen dabei, Straftaten zu verhindern, bevor die Täter im Land verschwinden.

Ob und inwieweit sich der junge Mann strafbar gemacht hat, klärt nun die Staatsanwaltschaft. Die Ermittlungen dauern an. Es gilt die Unschuldsvermutung.

Quelle: Hauptzollamt Frankfurt am Main – zur Originalmeldung

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