Zum Inhalt springen
newssofort.de

Zittau: Bundespolizei stoppt drei Ukrainer bei Einreise

Bei zwei verschiedenen Kontrollen auf der B 178n stoppten Beamte drei ukrainische Staatsangehörige. Die Papiere der Reisenden waren entweder nicht vorhanden oder nicht mehr gültig.

Die Bundespolizei hat in den letzten Tagen drei Menschen daran gehindert, legal nach Deutschland einzureisen. Die Vorfälle passierten beide auf der B 178n bei Zittau (Landkreis Görlitz, Sachsen).

Alles begann am 20. August 2026 gegen 22:50 Uhr. Ein 65-jähriger Mann aus der Ukraine war als Mitfahrer in einem Transporter mit slowakischem Kennzeichen unterwegs. Als die Beamten ihn kontrollierten, zeigte er zwar einen gültigen Reisepass vor. Ein Visum oder einen Aufenthaltstitel, der ihn zur Einreise berechtigt hätte, konnte er jedoch nicht vorweisen. Die Polizisten nahmen den Mann fest und zeigten ihn an. Schließlich wurde er nach Polen zurückgewiesen.

Nur zwei Tage später kam es zu einer weiteren Kontrolle. Am 22. August gegen 05:30 Uhr hielten die Beamten auf derselben Strecke einen ukrainischen Transporter an. Unter den Mitfahrern befanden sich eine 58-jährige Frau und ihr 14-jähriger Sohn, beide ebenfalls ukrainische Staatsangehörige. Die beiden hatten zwar gültige Reisepässe dabei, aber ihre deutschen Aufenthaltstitel waren bereits abgelaufen.

Da die Bundespolizisten den Verdacht hatten, dass die Frau und ihr Sohn unerlaubt einreisen oder im Land bleiben wollten, nahmen sie beide fest und zeigten sie an. Die Beamten forderten die beiden anschließend auf, sich sofort bei der Ausländerbehörde zu melden.

Ob und inwieweit sich die Menschen strafbar gemacht haben, klärt nun die zuständige Behörde. Die Ermittlungen dauern an. Es gilt die Unschuldsvermutung.

Quelle: Bundespolizeiinspektion Ebersbach – zur Originalmeldung

← Zurück zur Übersicht

Weitere Meldungen aus Zittau

Alle ansehen

Aus dem Umkreis: Görlitz

Alle ansehen