Wurmsham: Die Geschichte von Fürstbischof Max Prokop
Die Familie Törring-Jettenbach prägte Wurmsham (Landkreis Landshut, Bayern) über Generationen. Bereits im Jahr 1730 ließ sich der alte bayerische Adel hier und in Vatersham nieder. Fünf Jahre später übernahm Maximilian Joseph I. von Törring die dortigen Schlösser. In diesem Umfeld kam 1739 Max Prokop als jüngster Sohn zur Welt.
Schon früh war festgelegt, dass Max Prokop eine Karriere in der Kirche machen sollte. Sein Weg führte ihn hoch in die Hierarchie der Kirche. Nachdem im Februar 1787 der bisherige Fürstbischof von Regensburg, Graf Anton Ignaz Fugger, gestorben war, gab es in der Region politische Unruhen und viele Verhandlungen. Diese kamen erst zum Stillstand, als am 20. April 1787 Max Prokop zum neuen Fürstbischof von Regensburg gewählt wurde.
Kurz darauf, am 26. Mai 1788, kam eine weitere wichtige Position hinzu: Er wurde auch Bischof von Freising. Seine Zeit an der Spitze fiel in eine Phase des Umbruchs, in der die Aufklärung das Denken der Menschen stark veränderte.
Das Leben des Fürstbischofs endete jedoch relativ früh. Am 30. Dezember 1789 starb Max Prokop im Alter von nur 50 Jahren. Seine letzte Ruhe fand er im Dom von Regensburg.
Die Details zu seinem Leben stammen aus den Recherchen von Peter Käser aus Bodenkirchen. Wer mehr über den ehemaligen Schlossbesitzer-Sohn erfahren möchte, kann den vollständigen Beitrag über die Webseite der Gemeinde herunterladen.
Quelle: Wurmsham – zur Originalmeldung