Wurmsham beschließt Haushaltsplan für 2025
In Wurmsham (Landkreis Landshut, Bayern) steht das Geld für das Jahr 2025 fest. Der Gemeinderat hat den neuen Haushaltsplan in seiner Sitzung am 14. April beschlossen. Im sogenannten Verwaltungshaushalt, in dem das tägliche Geschäft läuft, sind die Einnahmen und Ausgaben auf jeweils 2,8 Millionen Euro angesetzt.
Das Geld kommt vor allem aus drei Quellen: Die Beteiligung an der Einkommensteuer bringt mit 850.000 Euro am meisten ein. Danach folgen die Schlüsselzuweisungen mit rund 554.000 Euro und die Gewerbesteuer mit 314.000 Euro.
Auf der anderen Seite fressen vor allem die steigenden Energiekosten und die höheren Löhne im öffentlichen Dienst das Budget auf. Ein großer Teil des Geldes fließt zudem an andere Stellen ab. So muss die Gemeinde rund 784.000 Euro an den Kreis zahlen. Weitere Beträge gehen an die Verwaltungsgemeinschaft Velden (rund 215.000 Euro) sowie an die Schulverbände Pauluszell (rund 236.000 Euro) und Velden (rund 65.000 Euro).
Auch für größere Bauprojekte ist Geld eingeplant. Die Gemeinde investiert unter anderem in den Neubau des Feuerwehrhauses in Wurmsham. Außerdem wird das Schulhaus in Pauluszell umgebaut und eine Tagespflegeeinrichtung in Seifriedswörth errichtet.
Die Schulden der Gemeinde steigen bis zum Jahresende auf 3,4 Millionen Euro. Dennoch betont die Verwaltung, dass die finanzielle Leistungsfähigkeit von Wurmsham gewährleistet ist. Bürgermeister Manuel Schott lobte am Ende der Sitzung die Arbeit des Kämmerers Thomas Ellinger, der die Zahlen kompakt und verständlich aufbereitet hatte.
Ob die geplanten Investitionen im Zeitplan bleiben und wie sich die Energiekosten weiter entwickeln, wird zeigen, ob der Haushalt am Ende des Jahres genau aufgeht.
Quelle: Wurmsham – zur Originalmeldung