Wurmlingen ruft zum Wasser sparen auf
In Wurmlingen (Landkreis Tuttlingen, Baden-Württemberg) ist es seit einiger Zeit sehr heiß und trocken. Zwar gibt es aktuell noch genug Trinkwasser für alle, doch die Quellen liefern nur noch sehr wenig Wasser. Zwar sind die Pegel in den Tiefbrunnen noch stabil, aber es ist nicht abzusehen, wann es wieder kräftig regnet und das Grundwasser im Faulenbachtal wieder aufgefüllt wird.
Die Gemeinde geht deshalb selbst voran und schränkt ihren Verbrauch ein. In dieser Woche wird der Brunnen in der Karlstraße abgestellt, da er am Trinkwassernetz hängt. Auch bei Feuerwehrproben wird weniger Wasser genutzt und die Bewässerung von kommunalen Grünanlagen wird zurückgefahren. Ausnahmen gibt es beim Rasenplatz an der Elta-Halle sowie bei den Brunnen am Kirchenvorplatz und beim Hirschen. Diese werden über eigene Quellen oder Uferfiltrat versorgt und belasten das Trinkwassernetz nicht.
Die Verwaltung bittet nun alle Bürger, mitzuhelfen. Terrassen, Wände, Wege oder Dächer sollen nicht mehr abgespritzt werden. Auch das Waschen von Autos ist nicht erlaubt. Wer Rasenflächen hat, soll diese nicht mehr gießen, da sich das Gras nach dem nächsten Regen schnell erholt.
Für Blumen und Gärten gibt es eine Ausnahme: Gegossen werden darf nur am Abend nach 19 Uhr. Zwischen 9 Uhr morgens und 19 Uhr abends ist das Bewässern verboten. Zudem wird darum gebeten, Zisternen seltener zu füllen und sehr sparsam mit dem Wasser für private Pools oder Springbrunnen umzugehen.
Die Gemeinde hofft, so die aktuelle Hitzeperiode ohne Engpässe zu überstehen.
Quelle: Wurmlingen – zur Originalmeldung