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Worms warnt vor Müll in der Kanalisation

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Die Stadt Worms bittet die Bürger, keine Abfälle und Schadstoffe in die Toilette oder die Gullys zu kippen. Das schont die Technik und die Umwelt.

In Worms (Rheinland-Pfalz) gibt es Probleme mit dem Kanalnetz. Die Entsorgungs- und Baubetrieb Worms (ebwo AöR) stellt fest, dass immer wieder Dinge in die Kanalisation gelangen, die dort nicht hineingehören. Das Abwasser von rund 90.000 Menschen aus der Stadt und den Nachbargemeinden fließt über Pumpstationen zur Kläranlage. Wenn dort feste oder faserige Stoffe landen, nutzen sich die technischen Anlagen schneller ab oder fallen komplett aus. Das führt am Ende zu höheren Reparaturkosten und mehr Energieverbrauch.

Besonders problematisch sind Feuchttücher. Diese verstopfen oft schon den Hausanschluss, was teure Reinigungsarbeiten nach sich zieht. Auch flüssige Schadstoffe sind ein Problem, da sie die Reinigung in der Kläranlage stören und die Umwelt belasten. Wer unerlaubt Schadstoffe einleitet, begeht laut Entwässerungssatzung eine Ordnungswidrigkeit oder sogar eine Umweltstraftat.

Die Stadt nennt eine Liste mit Dingen, die auf keinen Fall in die Toilette gehören: Speisereste, Watte, Ohrenstäbchen, Einwegwindeln, Hygieneartikel, Zigarettenreste, Kleidung, Putzlappen, Rasierklingen, Katzenstreu und Verpackungen. Verboten sind zudem Altöl, Bremsflüssigkeit, Lacke, Farben, Verdünner sowie Mist oder Gülle.

Ein weiterer wichtiger Punkt ist das Regenwasser. Die Kanäle für den Regen führen das Wasser oft direkt in Bäche und Flüsse. Deshalb darf dort kein Schmutzwasser landen. Das bedeutet konkret: Autos dürfen nicht auf der Straße oder auf Hofflächen gewaschen werden, wenn das Wasser in den Regenwasserkanal fließt. Auch Putzwasser aus der Gebäudereinigung ist dort verboten, da Öle und Fette sonst ungefiltert in die Natur gelangen.

Wer Schäden oder Mängel im öffentlichen Raum entdeckt, soll diese ab sofort nur noch über den offiziellen Mängelmelder der Stadt Worms melden. Dieser ist über die Homepage der Stadt oder die City-App erreichbar. Meldungen über andere externe Plattformen werden von der ebwo AöR künftig nicht mehr bearbeitet.

Quelle: Worms – zur Originalmeldung

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