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Worms gedenkt der Opfer des Faschismus

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Bürgermeisterin Stephanie Lohr legte am 20. Juli Kränze nieder und erinnerte an den Widerstand gegen die NS-Diktatur.

Am 20. Juli erinnerte die Stadt Worms (Rheinland-Pfalz) an den Attentatsversuch von Claus Schenk Graf von Stauffenberg und seinen Mitstreitern gegen Adolf Hitler. Bürgermeisterin Stephanie Lohr nahm an den Gedenkveranstaltungen teil.

Die Bürgermeisterin legte im Namen der Stadt einen Kranz am Mahnmal der Opfer des Faschismus im Lutherring nieder. Zudem legte sie einen Kranz auf dem Otto-Wels-Platz nieder.

In ihrer Rede am Mahnmal im Lutherring betonte Lohr, dass es beim 20. Juli nicht darum gehe, ob das Attentat gelungen sei oder nicht. Vielmehr stehe der Mut der Menschen im Vordergrund, die sich gegen das Unrecht, die Diktatur und den Krieg gestellt hatten. Sie riskierten ihr Leben für die Hoffnung auf ein freies Deutschland.

Lohr nannte dabei verschiedene Gruppen des Widerstands, wie die Weiße Rose, Georg Elser oder die Rote Kapelle. Alle diese Menschen wollten dem Unrechtsstaat ein Ende setzen, der Millionen von Menschen das Leben kostete. Sie erinnerte an die Opfer: Jüdinnen und Juden, Sinti und Roma, politische Gegner, Menschen mit Behinderungen, Homosexuelle und Zwangsarbeiter.

Abschließend erklärte die Bürgermeisterin, dass die Geschichte ein Auftrag für die Gegenwart sei. Demokratie und Menschenwürde müssten immer wieder neu verteidigt werden. Vor allem in Zeiten von Menschenfeindlichkeit und demokratiefeindlichen Entwicklungen sei es die Aufgabe jedes Bürgers, Haltung zu zeigen und Verantwortung zu übernehmen.

Quelle: Worms – zur Originalmeldung

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