Wohnungsbrand in Minden: Bewohner rettet sich
Gegen 1 Uhr nachts gab es in Minden (Kreis Minden-Lübbecke, Nordrhein-Westfalen) einen Brand in einer Wohnung. Der einzige Bewohner bemerkte das Feuer, rettete sich selbst aus dem Haus und wählte dann den Notruf.
Als die Feuerwehr eintraf, sah sie sofort den Rauch im Gebäude. An einem Seiteneingang schlugen bereits die Flammen aus dem Haus. Der Rauch stieg schnell nach oben und breitete sich im Dachbereich aus. Für die Retter sah es zunächst so aus, als würde bereits der Dachstuhl brennen.
Weil die Lage gefährlich war, rief die Einsatzleitung sofort weitere Verstärkung in den Einsatz. Die Feuerwehr griff an und löschte das Feuer. Um sicherzugehen, dass keine versteckten Glutnester zurückbleiben, bedeckten die Einsatzkräfte den Brandbereich am Ende mit einem Schaumteppich.
Der Bewohner wurde zur Sicherheit in das Johannes Wesling Klinikum gebracht.
Im Einsatz war ein großes Aufgebot: Neben der Berufsfeuerwehr waren die Einheiten aus Kutenhausen, Todenhausen, Stemmer und der Stadtmitte im Einsatz. Zudem halfen die IuK-Einheit und die Versorgungsgruppe. Der Rettungsdienst der Stadt Minden schickte zwei Rettungswagen und ein Notarztfahrzeug zum Einsatzort.
Was genau das Feuer ausgelöst hat, ist noch nicht bekannt. Die Ermittlungen dauern an.