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Vandalismus im Kurpark von Stemwede: Bürgermeister plant Maßnahmen

Copyright und Urheber siehe Stemwede

In Levern nehmen mutwillige Zerstörungen und Regelverstöße im Kurpark zu. Nun prüft die Gemeinde sogar den Einsatz von Kameras.

Im Kurpark von Stemwede (Kreis Minden-Lübbecke, Nordrhein-Westfalen) geht es derzeit drunter und drüber. In den letzten Wochen kam es immer wieder zu Sachbeschädigungen und Verstößen gegen die Parkordnung. Besonders ärgerlich: Unbekannte haben diese Woche einen Schacht mit Absperrhähnen im Bereich des Wassertretbeckens und des Wasserspielplatzes geöffnet. Sie drehten einen Hahn auf und ließen das Wasser einfach laufen. Ein aufmerksamer Bürger bemerkte das und informierte die Gemeinde. Nach ersten Schätzungen sind so mehrere hundert Kubikmeter Wasser unnötig verschwendet worden.

Das ist nicht der einzige Vorfall. Schon im Juni wurde ein Holzschild zerstört, das an die Partnerschaft mit der französischen Stadt Lardy erinnert. Kurz zuvor war auch das Schild des Partnerschaftsvereins mutwillig kaputt gemacht worden. Außerdem parken Menschen ihre Autos dort, wo es verboten ist, oder grillen auf dem Gelände. Die Mitarbeiter vom Bauhof müssen dann den Müll und die Schmauchspuren auf dem Pflaster wegräumen.

Bürgermeister Kai Abruszat zeigt sich verärgert. Er betont, dass die Gemeinde viel Geld in die Pflege des Parks steckt und jede Beschädigung konsequent angezeigt wird. Da die Vorfälle zunehmen, will er nun gemeinsam mit der Politik überlegen, wie man die Anlagen besser schützen kann. Eine Option wäre eine Videoüberwachung in einzelnen Bereichen des Parks. Allerdings würde das nicht schnell gehen, da es strenge Datenschutzregeln gibt. Ob Kameras rechtlich überhaupt zulässig sind, muss erst genau geprüft werden.

Die Gemeinde bittet nun die Bevölkerung um Mithilfe. Wer Schäden oder andere Auffälligkeiten im Kurpark bemerkt, soll dies melden, damit Mängel schnell behoben werden können. Die Ermittlungen zu den Sachbeschädigungen dauern an.

Quelle: Stemwede – zur Originalmeldung

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