Witten: Bombe am Ölbachweg erfolgreich entschärft
Am Donnerstagmorgen gab es im Stadtteil Heven (Ennepe-Ruhr-Kreis, Nordrhein-Westfalen) einen kurzfristigen Alarm. Der Kampfmittelbeseitigungsdienst hatte im Bereich des Ölbachwegs, nördlich vom Umspannwerk, gegraben. Dabei stießen die Fachleute auf eine Bombe.
Das Fundstück wog etwa 250 Kilo. Da das Gewicht des Kampfmittels den Sicherheitsabstand bestimmt, mussten alle Bewohner in einem Radius von 250 Metern ihre Wohnungen verlassen. Betroffen waren vor allem die Anwohner am Ölbachweg und in der Straße „Auf den Stücken“. Insgesamt mussten rund 60 Menschen aus ihren Häusern raus.
Ab 10 Uhr begann die Evakuierung. Ein Wagen mit Lautsprechern fuhr durch die Straßen, um die Menschen zu warnen. Auch Spaziergänger und Radfahrer wurden aufgefordert, das Gebiet sofort zu verlassen, damit die Arbeiten nicht gestört werden. Wer nicht bei Verwandten oder Freunden unterkommen konnte, fand in der Aula der Hellwegschule eine Notunterkunft.
Für die Betroffenen richtete die Stadt zwei Hotlines ein. Unter der Nummer 581 8888 konnten allgemeine Fragen geklärt werden. Wer Hilfe beim Verlassen des Hauses brauchte, konnte die 581 8889 anrufen.
Die Entschärfung startete gegen 13 Uhr. Kurz darauf, um 13.30 Uhr, gab es Entwarnung: Der Sprengmeister und sein Team hatten die Bombe erfolgreich entschärft. Die Bewohner konnten daraufhin wieder in ihre Häuser zurückkehren. Die Autobahn A43 oder andere wichtige Versorgungsleitungen waren von dem Einsatz nicht betroffen.
Weitere Angaben liegen bislang nicht vor.
Quelle: Witten – zur Originalmeldung