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Wissenschaftsreihe in Karlsruhe: KI, Krebs-Fake-News und Schule

Copyright und Urheber siehe Karlsruhe

Am Dienstagabend diskutieren Experten im Triangel über Künstliche Intelligenz in der Therapie, falsche Medizin-Infos im Netz und besseres Lernen in Schulen.

Am Dienstag, den 11. August, lädt die Stadt Karlsruhe zu einem besonderen Abend im TRIANGEL Transfer | Kultur | Raum am Kronenplatz (Karlsruhe, Baden-Württemberg) ein. Ab 19:30 Uhr finden dort drei Vorträge der Reihe „EFFEKTE“ statt. Der Eintritt ist für alle Besucher kostenlos.

Zuerst geht es um die Gefahr von Falschinformationen im Internet. Dr. Tobias Maier vom Nationalen Institut für Wissenschaftskommunikation (NaWik) erklärt, wie sich gefährliche und wissenschaftlich nicht belegte Krebstherapien im Netz verbreiten. Er zeigt auf, wie Wissenschaftler gegen diese Pseudowissenschaft vorgehen können, um das Vertrauen der Menschen in echte medizinische Erkenntnisse zu stärken.

Danach steht die Technik im Fokus: Frank Stockmann vom Karlsruher Institut für Technologie (KIT) spricht über Künstliche Intelligenz (KI) bei psychischen Problemen. Da viele Menschen lange auf einen Therapieplatz warten, nutzen immer mehr Leute Chatbots. Stockmann, der selbst ein KI-Start-up für Sportler gegründet hat, beleuchtet die Chancen und die ethischen Grenzen solcher Systeme im Gesundheitssystem.

Zum Abschluss widmen sich Dr. Nicole Bachor-Pfeff und Christoph Schneider von der Pädagogischen Hochschule Karlsruhe (PHKA) dem Thema Schule. Sie wollen zeigen, wie Unterricht durch echte Begegnungen zwischen Lehrern und Schülern gelingen kann. Es geht darum, Lernen nicht nur als reine Wissensvermittlung zu sehen, sondern als sozialen Raum, der für alle Beteiligten gesund ist.

Die Reihe wird vom Wissenschaftsbüro der Wirtschaftsförderung der Stadt Karlsruhe organisiert. Einmal im Monat gibt es diese „Wissenschaftsdienstage“ unter dem Motto „Zukunft gestalten: Gesundheit für die Gesellschaft von morgen“. Die Themen lehnen sich an das Bundes-Wissenschaftsjahr 2026 an. Weitere Informationen gibt es unter effekte-karlsruhe.de.

Quelle: Karlsruhe – zur Originalmeldung

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