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Winnenden investiert 16,5 Millionen Euro Bundesgeld

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Die Stadt erhält eine hohe Einmalzahlung vom Bund. Damit werden unter anderem eine neue Sporthalle, Sirenen und Feuerwehrfahrzeuge finanziert.

Winnenden (Rems-Murr-Kreis, Baden-Württemberg) bekommt eine finanzielle Spritze vom Bund. Insgesamt fließen 16,5 Millionen Euro aus einem Sondervermögen für Infrastruktur und Klimaneutralität in die Stadt. Das Geld ist wichtig, weil die Kommunen in den letzten Jahren immer mehr Aufgaben vom Land und Bund übernommen haben, ohne dass genug Geld dafür da war.

Der Gemeinderat hat bereits entschieden, wofür das Geld genutzt wird. Das größte Stück vom Kuchen bekommt die Grundschule Hungerberg. Dort wird die Schule erweitert, inklusive einer Mensa und einer Sporthalle, die schon seit Jahren gefehlt haben. Dafür fließen 5,7 Millionen Euro aus dem Sondervermögen. Die restlichen Kosten von 6,15 Millionen Euro sollen über Fördermittel gedeckt werden.

Auch der Bevölkerungsschutz wird verbessert. In der Stadt werden 12 Sirenen installiert, um die Menschen im Katastrophenfall zu warnen. Die Kosten dafür belaufen sich auf 235.000 Euro aus dem Bundesgeld und 140.000 Euro aus einer Förderung des Landes. Eine der Sirenen wurde bereits auf dem Dach eines neuen Wohngebäudes im Douglasienweg installiert.

Die Feuerwehr profitiert ebenfalls: 1,9 Millionen Euro fließen in neue Fahrzeuge und rund 260.000 Euro in Netzersatzanlagen für die drei Abteilungen. Zudem wurden die Fußwege am Schiefersee im Schelmenholz saniert und der Quartiersplatz neu gestaltet. Das kostete rund 250.000 Euro. Jetzt können dort auch schwere Feuerwehrfahrzeuge fahren.

Weitere Projekte stehen auf der Liste: Die Sanierung des Georg-Büchner-Gymnasiums kostet 3 Millionen Euro, wovon die Hälfte aus dem Sondervermögen kommt. Für die Alfred-Kärcher-Sporthalle sind rund 260.000 Euro aus dem Topf vorgesehen. Außerdem fließen 250.000 Euro in neue Fahrzeuge für den Bauhof und die Gärtnerei, 200.000 Euro in die Digitalisierung und 515.000 Euro in die Übernahme der Straßenbeleuchtung. Ein mobiler Blitzer für 153.000 Euro wurde bereits komplett bezahlt.

Ob auch die Musikschule in der Schlossstraße 24 (ca. 378.000 Euro aus dem Sondervermögen) und die Kunstschule in der Schlossstraße 14 (ca. 416.000 Euro) saniert werden, wird noch in den Haushaltsberatungen entschieden.

Oberbürgermeister Hartmut Holzwarth betonte, dass die Hilfe zwar jetzt dringend nötig sei, die Kommunen aber langfristig eine dauerhafte Lösung für ihre Finanzen bräuchten. Die Bundestagsabgeordnete Christina Stumpp hat sich die ersten Ergebnisse, wie den Quartiersplatz am Schiefersee, bereits vor Ort angesehen.

Quelle: Winnenden – zur Originalmeldung

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