Winnenden: Polizei jagt E-Scooter-Fahrer
Die Polizei in Winnenden (Rems-Murr-Kreis, Baden-Württemberg) hat am 4. August eine große Kontrollaktion gestartet. Insgesamt elf Standorte im Stadtgebiet wurden unter die Lupe genommen. Die Beamten waren unter anderem in der Marktstraße, beim Wunnebad und in der Albertvillerstraße im Einsatz. Auch in den Stadtteilen wurde kontrolliert.
Insgesamt sechs Teams waren im Einsatz. Vier Streifen kamen von der örtlichen Polizei, zwei weitere Teams vom Amt für öffentliche Ordnung. Die Einsatzkräfte hielten insgesamt 30 Menschen auf E-Scootern an. Dabei ging es vor allem um die Sicherheit und die rechtlichen Regeln. Die Beamten prüften, ob die Fahrer mindestens 14 Jahre alt sind und ob eine Haftpflichtversicherung mit dem passenden Kennzeichen vorhanden ist.
Einige Fahrer hielten sich nicht an die Regeln. Acht Menschen bekamen eine mündliche Verwarnung. Bei vier anderen war der Verstoß so deutlich, dass die Polizei eine Anzeige wegen einer Ordnungswidrigkeit schrieb. Besonders das Fahren auf den Gehwegen und die Nutzung des Handys während der Fahrt stehen im Fokus der Beamten.
Laut Oberbürgermeister Hartmut Holzwarth wissen viele Nutzer, besonders die Jungen, nicht genau, was erlaubt ist und was nicht. Er erinnerte auch an die Pflicht der Eltern, auf ihre Kinder aufzupassen und auf die Einhaltung der Gesetze zu achten.
Um die Menschen besser aufzuklären, gab es am 11. August eine weitere Aktion auf dem Wochenmarkt. Dort informierte die Polizei über die Rechtslage. Ein wichtiges Thema war dabei das Tuning. Technische Veränderungen an den Rollern sind oft verboten und machen die Fahrt gefährlicher.
Die Ermittlungen in den angezeigten Fällen dauern an.
Quelle: Winnenden – zur Originalmeldung