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Wilhelmshaven: Waffen und Steroide bei Razzien gefunden

Die Polizei suchte vier Wohnungen in Wilhelmshaven ab. Es geht um den Verdacht auf Erpressung und Bedrohungen mit einer Schusswaffe.

Die Polizei in Wilhelmshaven (Niedersachsen) hat eine größere Aktion durchgeführt. Alles begann Anfang Juli, als die Beamten mit der Staatsanwaltschaft Oldenburg begannen, einen Fall zu untersuchen. Ein 25-jähriger Mann aus der Stadt soll bedroht worden sein. Die Täter sollen dabei eine Schusswaffe benutzt und versucht haben, ihn gemeinsam zu erpressen.

Zuerst gab es eine Durchsuchung am 28. Juli 2026. Dann folgten am Donnerstagmorgen, den 13. August 2026, weitere Razzien. Die Polizei suchte insgesamt vier Wohnungen im Stadtgebiet ab. Im Fokus stehen zwei Männer, 36 und 30 Jahre alt, sowie eine 27-jährige Frau aus Wilhelmshaven.

Bei den Durchsuchungen fanden die Beamten eine Menge Zeug. Sie nahmen Mobiltelefone und andere Datenträger mit. Außerdem entdeckten sie Munition in verschiedenen Ausführungen, Schreckschusswaffen und Schlagringe. Aber nicht nur Waffen waren im Spiel: Die Polizei fand auch Feuerwerkskörper, Tabakwaren ohne Zollstempel und Steroide.

Während die Beamten in den Wohnungen waren, tauchten einige Menschen an einem der Orte auf. Das hinderte die Polizei jedoch nicht an ihrer Arbeit. Gegen Mittag waren alle Maßnahmen beendet. Die drei Verdächtigen wurden nach den Durchsuchungen wieder auf freien Fuß gesetzt.

Jetzt müssen die sichergestellten Handys und Daten ausgewertet werden. Die Ermittler hoffen, so mehr über die Taten herauszufinden. Ob und inwieweit sich die drei Menschen strafbar gemacht haben, klärt nun die Staatsanwaltschaft. Es gilt die Unschuldsvermutung. Weitere Angaben liegen bislang nicht vor.

Quelle: Polizeiinspektion Wilhelmshaven/Friesland – zur Originalmeldung

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