Westerburg erschließt 30 neue Bauplätze in Sainscheid
In Westerburg (Westerwaldkreis, Rheinland-Pfalz) wird neues Bauland erschlossen. Im Stadtteil Sainscheid wurde im Neubaugebiet Bornwiese der Startschuss für den zweiten Bauabschnitt gegeben. Bürgermeister Janick Pape lud dazu zahlreiche Gäste, Politiker und Fachleute ein, um den symbolischen Spatenstich zu feiern.
Insgesamt sollen in diesem Bereich 30 neue Bauplätze entstehen. Der Weg dorthin war jedoch lang. Der Bebauungsplan trat bereits im Jahr 2002 in Kraft. Seitdem änderten sich die Anforderungen, besonders beim Schutz vor Starkregen. Deshalb muss nun ein Regenrückhaltebecken gebaut werden. Der Bürgermeister betonte, dass Gutachten, Genehmigungen und Naturschutzregeln den Prozess erschwert hätten.
Nun geht es an die praktische Umsetzung. Das Ingenieurbüro Dr. Siekmann und Partner sowie die Firma Koch Straßenbau kümmern sich um die Infrastruktur. Es müssen Kanäle für Schmutz- und Regenwasser verlegt werden und die Wasserleitungen inklusive der Hausanschlüsse in den Boden kommen.
Der Zeitplan sieht vor, dass nach Pfingsten – voraussichtlich Anfang Juni – die ersten Bagger rollen. Zuerst wird eine Baustraße errichtet, damit die Fahrzeuge überhaupt in das Gebiet kommen. Die endgültige Straße folgt später. Mit dem Bau des Regenrückhaltebeckens, das ein Volumen von 550 Kubikmetern haben wird, muss man jedoch bis zum Herbst warten, da es hier strenge Naturschutzregeln gibt.
Wenn das Wetter mitspielt und alles nach Plan läuft, sollen die Arbeiten bis Mitte 2027 fertig sein. Dann können die neuen Grundstücke bewohnt werden.
Quelle: Westerburg – zur Originalmeldung