Wesel führt Patenschaften für Spielplätze ein
Die großen Spielplätze in Wesel (Kreis Wesel, Nordrhein-Westfalen) sollen künftig lebendiger werden. Deshalb hat der Jugendhilfeausschuss der Stadt beschlossen, dass es nun Spielplatzpatenschaften gibt. Die Idee dahinter: Menschen aus der direkten Nachbarschaft übernehmen die Verantwortung für die Anlagen.
Ein Pate soll vor allem ein Auge auf den Spielplatz haben. Wenn etwas kaputt geht oder Mängel auffallen, meldet er das an die Stadt. Außerdem ist er ein Ansprechpartner für die Kinder, Jugendlichen und die anderen Nachbarn vor Ort. Es geht dabei nicht darum, die anderen zu kontrollieren oder streng auf die Ordnung zu achten. Vielmehr sollen gegenseitige Rücksicht und ein gutes Miteinander im Vordergrund stehen.
Den Anfang macht Tobias Hammerschlag. Am 1. September 2026 hat er die offizielle Vereinbarung unterschrieben. Dabei waren auch Jugenddezernent Dr. Markus Postulka und die stellvertretende Fachbereichsleiterin Jugend Lamprini Beyer dabei. Der Ort für die Patenschaft ist die Skate- und Bikeanlage am Auesee. Hammerschlag engagiert sich dort schon seit dem Bau der Anlage ehrenamtlich und arbeitet eng mit der Stadtverwaltung zusammen.
Damit die Arbeit der Skater noch besser organisiert ist, gründet Tobias Hammerschlag momentan gemeinsam mit anderen Skatern einen eigenen Verein. Die Stadtverwaltung unterstützt die Paten und kümmert sich um die Reparaturen, wenn Schäden gemeldet werden.
Die Stadt möchte dieses Modell nun auf weitere große Spielplätze ausweiten. Auch andere Bürger, Vereine oder Initiativen können sich künftig als Paten melden, damit die Treffpunkte für Familien und Jugendliche gepflegt bleiben. Ansprechpartner für Interessierte ist das Team der Wirtschaftlichen Kinder- und Jugendförderung.
Quelle: Wesel – zur Originalmeldung