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Wesel ehrt Altes Forstamt mit Denkmalplakette

Das historische Gebäude des Alten Forstamts in Wesel hat eine offizielle Auszeichnung erhalten. Die Stadt hat die Plakette im Rahmen einer kleinen Feier übergeben.

In Wesel (Kreis Wesel, Nordrhein-Westfalen) gibt es ein neues sichtbares Zeichen für den Denkmalschutz. Am 26. August 2026 wurde das Baudenkmal „Altes Forstamt Wesel“ mit einer offiziellen Denkmalplakette ausgezeichnet. Diese Schilder werden von der Bezirksregierung bereitgestellt und jedem Eigentümer eines Denkmals in Nordrhein-Westfalen kostenlos angeboten. Die Stadt Wesel hat die Plaketten an die Besitzer verschickt mit der Bitte, sie an den Gebäuden anzubringen.

Beim Alten Forstamt gab es dazu einen kleinen Übergabeakt. Von der Stadt waren Beigeordneter Arturo de la Vega, Dr. Annette Zimmermann von der Unteren Denkmalbehörde und der Auszubildende Jan-Philipp Albustin dabei. Die Plakette nahmen Jan Höpfner, Präsident des DRK-Kreisverbandes Niederrhein, und Patrick Neu entgegen. Letzterer leitet die Kindertagesstätte im Alten Forstamt, die vom Deutschen Roten Kreuz betrieben wird.

Das Gebäude hat eine lange Geschichte. Es wurde 1929 als repräsentativer Wohn- und Amtssitz gebaut. Damals gab es dort öffentliche Räume, aber auch private Zimmer für den Oberförster und sogar eine Wohnung für den Chauffeur. Das Haus zeigt noch heute, wie wichtig die Residenzpflicht für den Oberförster als Staatsbeamten damals war. Nicht nur die Fassade steht unter Schutz, sondern auch die fest eingebaute Inneneinrichtung und der große, parkähnliche Garten mit einer alten Esche.

Von 1929 bis 2005/09 wurde das Haus als Amtssitz genutzt, bevor es in private Hand überging. Heute dienen die historischen Räume als Kita.

Quelle: Wesel – zur Originalmeldung

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