Werneuchen plant Solarpark auf altem Flugplatz
In Werneuchen (Landkreis Barnim, Brandenburg) soll ein großes Stück Land für den Klimaschutz genutzt werden. Auf dem alten Sonderlandeplatz plant die Stadt einen Solarpark. Das Projekt umfasst eine Fläche von rund 40,9 Hektar im östlichen Bereich des Flugplatzes. Dabei geht es vor allem um Flächen in der Gemarkung Werneuchen und Hirschfelde.
Das Ziel ist klar: Es soll eine großflächige Anlage für Sonnenstrom gebaut werden. Dazu gehören auch die Technik zur Speicherung und Verarbeitung des Stroms. Die Stadt will damit eine Fläche nutzen, die durch die frühere militärische Nutzung ohnehin schon vorbelastet ist. Gleichzeitig sollen erneuerbare Energien gefördert und die Natur in der Umgebung geschützt werden.
Wer wissen will, wie genau das Ganze aussehen soll, kann nun in die Unterlagen schauen. Vom 24. August bis zum 25. September 2026 liegen die Pläne aus. Man kann sie im Internet auf der Seite der Stadt oder beim Beteiligungsportal der Planung einsehen. Wer lieber auf Papier liest, kann ins Foyer der Stadtverwaltung am Markt 5 gehen. Das geht montags bis donnerstags von 9 bis 16 Uhr und freitags von 9 bis 12 Uhr. Wer es anders braucht, kann einen Termin mit Herrn Günther vereinbaren.
In den Unterlagen stehen auch wichtige Infos zum Umweltschutz. So ist die nächste Wohnbebauung etwa 700 Meter entfernt, weshalb Lärm oder Blendungen kein Problem sein dürften. Es gibt zwar geschützte Tiere wie Brutvögel und Zauneidechsen vor Ort, aber die Stadt hat bereits Maßnahmen geplant, um diese zu schützen. Da der Boden sandig ist, kann das Regenwasser gut versickern.
Jetzt ist jeder gefragt, der seine Meinung dazu sagen möchte. Stellungnahmen können per E-Mail an [email protected] geschickt oder schriftlich bei der Stadt abgegeben werden. Wichtig ist, dass dies innerhalb der Frist bis zum 25. September passiert, sonst werden die Einwände bei der Entscheidung eventuell nicht mehr berücksichtigt.
Nach der Beteiligungsphase wird die Stadt die Rückmeldungen der Bürger und der Fachbehörden prüfen und in die endgültige Planung einfließen lassen.
Quelle: Werneuchen – zur Originalmeldung