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Werneuchen plant Solarpark auf altem Flugplatz

Auf dem ehemaligen Sonderlandeplatz soll eine große Fläche für Solarzellen und Energiespeicher genutzt werden. Die Stadt lässt die Bürger nun an den Plänen teilhaben.

In Werneuchen (Landkreis Barnim, Brandenburg) soll ein Teil des alten Sonderlandeplatzes in ein Kraftwerk für Sonnenenergie verwandelt werden. Die Stadtverordnetenversammlung hat bereits im Juli 2026 beschlossen, den Flächennutzungsplan zu ändern. Konkret geht es um eine Fläche von etwa 25 Hektar in den Gemarkungen Werneuchen und Hirschfelde.

Das Ziel ist klar: Auf der vorbelasteten Fläche soll ein Sondergebiet für Photovoltaik und die Speicherung von Energie entstehen. Da das Gelände früher militärisch genutzt wurde und ohnehin schon teilweise versiegelt ist, will man hier Energie gewinnen, ohne neue grüne Wiesen zu bebauen.

Die Stadt möchte nun wissen, was die Menschen dazu sagen. Vom 24. August bis zum 25. September 2026 können alle Interessierten die Pläne einsehen. Die Unterlagen stehen im Internet auf der Seite der Stadt sowie auf einem Beteiligungsportal bereit. Wer lieber auf Papier schaut, kann in die Stadtverwaltung am Markt 5 gehen. Dort liegen die Dokumente im Foyer aus. Die Öffnungszeiten sind montags bis donnerstags von 9 bis 16 Uhr und freitags von 9 bis 12 Uhr. Wer zu anderen Zeiten kommen will, kann einen Termin mit Herrn Günther im Zimmer 112 vereinbaren.

In den Umweltberichten wird darauf hingewiesen, dass die Fläche zwar sandig und durch die Flugplatzzeit belastet ist, aber auch für Tiere wichtig ist. So gibt es dort Zauneidechsen und verschiedene Brutvögel wie die Feldlerche. Die Planer versprechen, wertvolle Bereiche auszusparen. Für die Anwohner gibt es kaum Beeinträchtigungen, da die nächsten Wohnhäuser etwa 700 Meter entfernt liegen.

Wer seine Meinung zu dem Projekt sagen möchte, kann eine Stellungnahme abgeben. Das geht am einfachsten per E-Mail an [email protected]. Man kann die Kritik oder Zustimmung aber auch schriftlich einreichen oder direkt im Rathaus zu Protokoll geben. Wichtig ist dabei die Frist: Wer sich erst nach dem 25. September meldet, wird bei der endgültigen Entscheidung vermutlich nicht mehr berücksichtigt.

Ob und wie die Einwände der Bürger in die finale Planung einfließen, wird die Stadt nach Ablauf der Frist prüfen.

Quelle: Werneuchen – zur Originalmeldung

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