Weltreise im Zeltlager bei Steinwiesen
Vom 2. bis zum 8. August 2026 hieß es für die katholische Jugend aus Naila und Selbitz wieder: Ab ins Zeltlager. Zum 48. Mal trafen sich 80 Kinder und Jugendliche zwischen 8 und 16 Jahren zusammen mit ihren Betreuern bei Steinwiesen (Landkreis Kronach, Bayern). Der Zeltplatz im Leitschtal war schnell voll, als die Zelte aufgebaut wurden und Sportangebote wie Badminton starteten.
Weil es im Laufe der Woche immer heißer wurde, wurde eine LKW-Brücke kurzerhand in eine begehbare Dusche umgebaut, die bei den Teilnehmern sehr beliebt war. Das Motto in diesem Jahr war eine Weltreise. Die Jugendlichen mussten Umweltprobleme auf verschiedenen Kontinenten lösen. Gleich zu Beginn starteten sie mit einer Krise in Asien. Da es extrem trocken war und die Waldbrandgefahr hoch war, durfte es kein Lagerfeuer geben. Das machte die Nächte dunkler, was einige „Überfäller“ ausnutzten, um den Lagerwimpel zu stehlen. Die Lagerwache konnte diese Angriffe aber abwehren.
Das Programm war vollgepackt. Am Montag bastelten die Jugendlichen Ausrüstungsgegenstände für ihre Mission „Rettung der Welt“, während die Temperaturen auf über 30 Grad stiegen. Am Dienstag ging es ins Freibad Kronach und später auf eine Nachtwanderung durch den Wald, wo sie auf seltsame Gestalten trafen. Am Mittwoch suchten sie in Maya-Pyramiden nach dem Ursprung einer Virusinfektion in Südamerika, um ein Heilmittel zu finden. Später zeigte ihnen das Team vom KJR Kronach neue Geschicklichkeitsspiele und einen computergestützten Parcours.
Am Donnerstag führte ein Ausflug entlang des Leitschbaches zu Wasserspielen und einem Mittagessen am Spielplatz von Steinwiesen. Am Abend hielt Gemeindereferentin Michaela Meusel aus Hof einen Gottesdienst an einem Altar in der Natur.
Auch für das Essen war gesorgt. Das Küchenteam servierte Gerichte, die zum jeweiligen Kontinent des Tages passten. Unterstützt wurde die Verpflegung durch eine Spende der Firma Melzer aus Hof. Nach weiteren Spielen im Schatten des Leitschwaldes am Freitag endete die Woche mit einer Abschlussveranstaltung, bei der die Gruppen kleine Stücke aufführten.
Am Samstagmittag holten die Eltern die müden, aber glücklichen Teilnehmer ab. Die Organisation dankte Bürgermeister Sven Schuster und der Marktgemeinde Steinwiesen sowie Simone Michel und Christopher Weinmann für die Unterstützung.