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Weißenhorn: Bauarbeiten am Osterbach starten

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In den Bereichen Biberachzell und Unteregg wird die Natur wiederhergestellt. Die Stadt schafft so Platz für künftige Baugebiete.

In Weißenhorn (Landkreis Neu-Ulm, Bayern) geht es im Bereich Biberachzell und Unteregg wieder mit den Bauarbeiten los. Anfang September ist der zweite Abschnitt des Projekts „Ausgleichsflächenkonzept Osterbach“ gestartet. Die Arbeiten finden vor allem auf den Flächen A4, A9 und A10 statt.

Wenn das Wetter mitspielt, könnten die meisten Aufgaben schon bis Ende des Jahres erledigt sein. Die Stadt plant jedoch sicherheitshalber eine Bauzeit bis Mai 2027 ein.

Das Ganze hat einen praktischen Hintergrund: Weißenhorn will wachsen. Damit neue Baugebiete für junge Familien entstehen oder Firmen sich vergrößern können, muss die Stadt die Natur an anderer Stelle ausgleichen. Deshalb werden entlang des Osterbaches zwischen Wallenhausen, Biberachzell und Unteregg insgesamt 11 Grundstücke auf einer Fläche von etwa 8 Hektar in Biotope verwandelt.

Konkret bedeutet das: Es werden Blühflächen und Gehölze angelegt, Schilf gepflanzt und Feuchtmulden gegraben. Auch der Osterbach selbst wird teilweise renaturiert. Das heißt, der Bach bekommt wieder seine natürliche, geschwungene Form. Das hilft nicht nur den Tieren und Pflanzen, sondern soll auch besser vor Hochwasser schützen.

Die Stadt bittet die Anlieger um Geduld. Falls die Baufirma Schäden an den Wegen oder Wegrändern verursacht, werden diese bis zum Ende der Maßnahme behoben.

Wer Fragen zu den Arbeiten hat oder Probleme meldet, kann sich an Frau S. Sauter wenden. Sie ist unter der Telefonnummer 07309-84-404 oder per E-Mail unter [email protected] erreichbar.

Quelle: Weißenhorn – zur Originalmeldung

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