Weißenhorn rüstet Industriegebiet auf LED-Leuchten um
In den letzten Monaten hat die Stadt Weißenhorn (Landkreis Neu-Ulm, Bayern) im Industriegebiet die Straßenbeleuchtung modernisiert. Insgesamt wurden in 14 Straßen 149 alte Lampen gegen neue LED-Leuchten ausgetauscht.
Die neuen Lampen sind technisch clever gesteuert. Das bedeutet: Zwischen 23 Uhr und 5 Uhr morgens wird das Licht automatisch gedimmt. In dieser Zeit leuchten die Lampen nur noch mit 50 Prozent ihrer Kraft. Die Lichtfarbe wurde auf 3000 Kelvin festgelegt.
Die Umstellung bringt eine deutliche Ersparnis beim Strom. Bisher lag der jährliche Verbrauch bei 96.237 KWh, nun sinkt er um etwa 70 Prozent auf 28.518 KWh. Das schont nicht nur den Geldbeutel, sondern auch die Umwelt. Pro Jahr werden so rund 23,05 Tonnen CO2 eingespart. Über die gesamte Lebensdauer von 20 Jahren sind das insgesamt etwa 461 Tonnen.
Finanziert wurde das Projekt zum Teil durch die Gesellschaft Z.U.G (Zukunft-Umwelt-Gesellschaft), die 25 Prozent der Kosten übernommen hat. Die Stadt rechnet damit, dass sich die Investition durch die geringeren Stromkosten bereits nach etwa fünf Jahren amortisiert hat.
Quelle: Weißenhorn – zur Originalmeldung