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Weissach kündigt Vertrag mit Deutscher Glasfaser

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Bürgermeister Jens Millow will den Kooperationsvertrag mit dem Internetanbieter beenden. Der Ausbau im Ort wurde immer wieder verschoben.

In Weissach (Landkreis Böblingen, Baden-Württemberg) läuft der Ausbau des schnellen Internets nicht nach Plan. Die Deutsche Glasfaser hatte den Termin für die flächendeckende Versorgung seit 2023 immer wieder nach hinten verschoben. Zuerst hieß es, dass der Ausbau 2025 nicht startet. Als der Bürgermeister im Februar noch einmal nachhakte, kam die Nachricht: Bis einschließlich 2028 ist ein Ausbau nicht geplant.

Bürgermeister Jens Millow will das nicht akzeptieren. Er sieht die Gefahr, dass es auch nach 2028 nicht vorwärts geht. Deshalb wird er dem Gemeinderat vorschlagen, den Vertrag mit der Deutschen Glasfaser zu kündigen. Mit dem Unternehmen wurde dies bereits abgestimmt. Die bestehenden Verträge zwischen den Bürgern und dem Anbieter sollen in diesem Fall automatisch auslaufen.

Die Deutsche Glasfaser begründet die Verzögerungen mit den schwierigen Rahmenbedingungen in der Branche. Vor allem die gestiegenen Kapitalkosten seien ein Problem. Deshalb habe das Unternehmen die Prioritäten geändert. Aktuell konzentriert sich die Firma darauf, bereits verlegte Leitungen zu aktivieren und laufende Projekte abzuschließen. Neue Projekte würden nur noch sehr streng ausgewählt.

Die Gemeinde sucht bereits nach einer Lösung. Erste Gespräche mit anderen Partnern haben schon stattgefunden. Sobald die Kündigung durch ist, soll das Projekt mit einem neuen Anbieter neu gestartet werden. Der Bürgermeister hat versprochen, die Bürger über die weiteren Schritte auf dem Laufenden zu halten.

Quelle: Weissach – zur Originalmeldung

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