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Weilmünster warnt vor Gefahren bei Hitzewellen

Die Gemeinde Weilmünster informiert über den Hitzeaktionsplan des Landkreises. Besonders Senioren und Kranke sollten jetzt vorsichtig sein.

Wenn die Temperaturen über mehrere Tage über 30 Grad steigen und nachts nicht unter 20 Grad sinken, spricht man von einer Hitzewelle. In Weilmünster (Landkreis Limburg-Weilburg, Hessen) weist die Gemeinde deshalb auf den Hitzeaktionsplan des Landkreises hin. Während gesunde Erwachsene meist gut durch die Hitze kommen, gibt es für andere Gruppen echte Gefahren.

Besonders im Risiko stehen alleinstehende Senioren, Pflegebedürftige, Schwangere und kleine Kinder. Auch Menschen mit chronischen Krankheiten, Behinderungen oder solche, die Medikamente gegen Bluthochdruck oder Beruhigungsmittel nehmen, müssen vorsichtig sein. Ebenso gefährdet sind Obdachlose sowie Menschen, die bei dieser Hitze im Freien arbeiten oder Sport treiben.

Die Anzeichen für Probleme sind oft schleichend. Benommenheit und Schwindel sind erste Warnsignale. Bei Flüssigkeitsmangel kommt es zu Kopfschmerzen, trockener Haut und Muskelkrämpfen. Hier hilft nur: Viel trinken und wasserhaltige Lebensmittel wie Obst, Gemüse oder Nüsse essen.

Schlimmer wird es bei einer Hitzeerschöpfung mit Übelkeit und schneller Atmung oder einem Sonnenstich durch zu starke Sonne. In diesen Fällen sollte man den Körper kühlen und bei Bedarf den Hausarzt aufsuchen. Der gefährlichste Fall ist der Hitzschlag. Wenn die Körpertemperatur über 40 Grad steigt, die Haut trocken ist und das Bewusstsein schwindet, ist das lebensgefährlich. In diesem Moment muss sofort die Notrufnummer 112 gewählt werden.

Um älteren Menschen zu helfen, gibt es im Landkreis Limburg-Weilburg ein Hitzetelefon. Bürger ab 70 Jahren können sich registrieren lassen. Wenn die Warnstufe 2 erreicht wird, erhalten sie auf Wunsch einen Anruf mit Tipps für den Alltag. Die Anmeldung läuft über das Gesundheitsamt unter der Telefonnummer 06431 296-698.

Wer sich unabhängig informieren will, kann den Newsletter oder die App des Deutschen Wetterdienstes (DWD) nutzen. Weitere Details gibt es im Hitzeportal des Landkreises.

Quelle: Weilmünster – zur Originalmeldung

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