Weilmünster warnt vor falscher Entsorgung von Essensresten
In Hessen und im südlichen Nordrhein-Westfalen ist die Afrikanische Schweinepest (ASP) immer noch ein Problem. Während die Seuche in Südhessen weitgehend eingedämmt wurde, bleibt die Lage im Norden dynamisch. In Teilen des Lahn-Dill-Kreises gibt es bereits Sperrzonen.
Die Gemeinde Weilmünster (Landkreis Limburg-Weilburg, Hessen) möchte nun verhindern, dass sich die Krankheit weiter ausbreitet. Deshalb gibt es eine wichtige Bitte an alle Bewohner: Fleisch- und Wurstreste dürfen auf keinen Fall offen weggeworfen werden. Sie müssen unbedingt in geschlossenen Mülleimern landen.
Der Grund dafür sind die Wildschweine in der Region. Diese fressen die weggeworfenen Speisereste. Wenn das Fleisch oder die Wurst infiziert ist, kann das die Ausbreitung der Seuche fördern. Für Menschen ist das infizierte Fleisch zwar ungefährlich, für die Schweine jedoch nicht.
Je nachdem, in welcher Zone man sich befindet, gelten unterschiedliche Regeln für die Landwirtschaft, die Jagd und die Forstwirtschaft. Ziel ist es, die Beschränkungen langfristig wieder aufzuheben.
Wer genauere Informationen zur aktuellen Lage sucht, kann die Webseiten des Hessischen Ministeriums für Landwirtschaft und Umwelt (schweinepest.hessen.de) oder des Landesamtes für Verbraucherschutz und Ernährung NRW (lave.nrw.de) besuchen. Bei Fragen zum Landkreis Limburg-Weilburg hilft das Veterinäramt unter der Telefonnummer 06431-296 5869 weiter.