Weilerswist prüft Standfestigkeit der Grabmale auf Friedhöfen
Ab dem 24. Juli 2026 starten in Weilerswist (Kreis Euskirchen, Nordrhein-Westfalen) die jährlichen Prüfungen der Grabmale. Auf allen Friedhöfen der Gemeinde wird kontrolliert, ob die Steine noch sicher stehen. Das Gesetz schreibt diese Maßnahme vor, damit Besucher nicht durch umstürzende Grabmale verletzt werden. Wind, Wetter oder der Boden, der mit der Zeit nachgibt, können die Steine nämlich instabil machen.
Für die Kontrollen hat die Gemeinde eine zertifizierte Fachfirma geholt. Die Experten nutzen moderne Messtechnik, um die Standfestigkeit zu prüfen. Das hat den Vorteil, dass die Grabmale nicht beschädigt werden. Auf die früher übliche „Rüttelprobe“, bei der die Steine geschüttelt wurden, wird deshalb verzichtet.
Falls ein Grabstein nicht mehr sicher steht, meldet sich die Friedhofsverwaltung direkt bei den Menschen, denen das Grab gehört. Wenn es nötig ist, werden die Steine vorerst gesichert, um die Besucher zu schützen.
Die Gemeinde bittet die Bürger um Verständnis, falls es auf den Friedhöfen während der Prüfungen zu kleinen Einschränkungen kommt. Wer Fragen hat, kann sich an Frau Sterzenbach von der Friedhofsverwaltung wenden. Sie ist in der Bonner Straße 29 im Raum 16/EG erreichbar. Telefonisch ist die Verwaltung unter 02254 9600162 oder per E-Mail unter [email protected] zu erreichen. Die Sprechzeiten sind Montag bis Freitag von 08:00 bis 12:30 Uhr, am Dienstag zusätzlich von 14:00 bis 18:00 Uhr.