Weilburg installiert 11 neue Defibrillatoren in Stadtteilen
Wenn das Herz plötzlich aufhört zu schlagen, zählt jede Sekunde. Um Menschen in solchen Momenten besser zu helfen, hat die Stadt Weilburg (Landkreis Limburg-Weilburg, Hessen) 11 neue automatisierte externe Defibrillatoren, kurz AED, angeschafft. Bürgermeister Dr. Johannes Hanisch übergab die Geräte symbolisch auf dem Marktplatz an die Ortsvorsteher der verschiedenen Stadtteile.
Die Geräte kommen in der Kernstadt und an den Bürgerhäusern der Stadtteile zum Einsatz. Damit sie wetterfest sind, werden sie in speziellen Klimaschränken untergebracht. Passende Infotafeln zeigen den Bürgern, wo sie die Geräte finden. Der städtische Bauhof kümmert sich nun zeitnah um die Installation.
Die Geräte sind so gebaut, dass jeder sie benutzen kann, auch ohne medizinische Ausbildung. Sobald man das Gerät einschaltet, gibt eine Stimme klare Anweisungen, was zu tun ist. Trotzdem bietet die Stadt kostenlose Schulungen an. Wer lernen möchte, wie man die Defibrillatoren richtig einsetzt, soll sich direkt an die Ortsvorsteherin oder den Ortsvorsteher im eigenen Stadtteil wenden.
Insgesamt kostete das Projekt 33.000 Euro. Die Stadtwerke Weilburg steuerten 6.000 Euro bei, und die Vereinsgemeinschaft Kirschhofen gab weitere 1.000 Euro dazu. Die Geräte und das Zubehör kommen über die Deutsche Herzstiftung und die Björn Steiger Stiftung.
Zusätzlich greift die Stadt auf das KatRetter-System zurück, das der Landkreis seit 2024 nutzt. Ausgebildete Ersthelfer und medizinisches Personal können sich in einer App registrieren. Wenn jemand einen Herz-Kreislauf-Stillstand hat, alarmiert die Leitstelle über diese App Helfer, die gerade in der Nähe sind. Diese können dann schnell mit der Wiederbelebung beginnen und die neuen AED-Geräte nutzen, noch bevor der reguläre Rettungsdienst eintrifft.
Quelle: Weilburg – zur Originalmeldung