Wehingen: Gewerbegebiet wird erweitert und Bauplatz verkauft
Im Gemeinderat von Wehingen (Landkreis Tuttlingen, Baden-Württemberg) wurde am 27. Juli über mehrere Bauvorhaben entschieden. Ein Gewerbebetrieb möchte seine Fläche erweitern. Deshalb wird der Bebauungsplan „Am Landenbach“ angepasst. Die Gebäude dort dürfen bis zu 15 Meter hoch werden. Jetzt starten die Anhörungen bei den Fachbehörden. Wenn alles glattläuft, wird der Plan bis Dezember endgültig beschlossen.
Einige andere Baupläne müssen hingegen warten. Das Gebiet „Hinter den Häusern“ sollte eigentlich erschlossen werden. Doch das Geld in der Gemeindekasse reicht aktuell nicht aus. Deshalb wird das Projekt vorerst aufgeschoben.
Positive Nachrichten gibt es für eine junge Familie. Sie darf den Bauplatz „Am Sägewasen“ kaufen. Der Preis wurde auf 69 Euro pro Quadratmeter festgelegt. Zudem stimmte der Gemeinderat einem privaten Projekt im Flachenweg zu: Dort soll ein Dachboden zu Wohnraum ausgebaut werden.
Beim Thema Friedhof gab es eine Diskussion über die Grabpflege. Da viele Angehörige nicht mehr im Ort wohnen, ist die Pflege oft schwierig und teuer. Deshalb darf in einem Einzelfall ein Doppelgrab komplett mit einer Steinplatte abgedeckt werden. Außerdem wird eine Stele mit den Namen der ehemaligen Pfarrer aufgestellt, statt alte Grabsteine zu renovieren.
Einige kleinere Dinge beschäftigen die Verwaltung ebenfalls. Die Stufen vor dem Kaufhaus Merkt sollen markiert werden, damit niemand stürzt. Zudem gibt es weiterhin Einschränkungen bei der Trinkwasser-Bewässerung, um Wasser zu sparen. Die Gemeinde muss glücklicherweise keine Zahlungen für den Schullastenausgleich an die Stadt Tuttlingen leisten, da zu wenige Schüler aus Wehingen dort zur Schule gehen.
Ob und wann die Glasfaser-Baustellen ihren finalen Belag bekommen, klärt die Gemeinde derzeit mit der Firma Netcom.
Quelle: Wehingen – zur Originalmeldung