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Wehingen: Gewerbegebiet wird erweitert und Bauplatz verkauft

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Der Gemeinderat von Wehingen hat wichtige Entscheidungen zu neuen Gewerbeflächen, einem privaten Bauplatz und der Friedhofssatzung getroffen.

Im Gemeinderat von Wehingen (Landkreis Tuttlingen, Baden-Württemberg) wurde ein Plan zur Erweiterung des Gewerbegebiets „Am Landenbach“ beschlossen. Ein dort ansässiger Betrieb möchte wachsen und braucht mehr Platz. Deshalb wird der Bebauungsplan geändert. Die Gebäude dürfen dort bis zu 15 Meter hoch sein. Jetzt folgt die Beteiligung der Fachbehörden, was aufgrund der Urlaubszeit einige Zeit dauern kann. Wenn alles glattläuft, gibt es im November oder Dezember den finalen Beschluss.

Auch für eine junge Familie gibt es gute Nachrichten: Der Gemeinderat stimmte einstimmig zu, einen Bauplatz im Gebiet „Am Sägewasen“ zu verkaufen. Der Preis für das Grundstück liegt bei 69 Euro pro Quadratmeter.

Einige Projekte müssen hingegen warten. Die Erschließung des Gebiets „Hinter den Häusern“ wird vorerst aufgeschoben. Grund dafür ist die aktuelle finanzielle Lage der Gemeinde. Erst wenn das Budget wieder besser aussieht, geht die Planung weiter.

Besondere Diskussionen gab es über die Pflege von Gräbern. Ein Antrag, ein Doppelgrab komplett mit einer Steinplatte abzudecken, wurde trotz der strengen Friedhofssatzung genehmigt. Der Rat erkannte an, dass viele Angehörige nicht mehr im Ort wohnen und die Grabpflege so erschwert ist. Zudem will die Gemeinde bei den Pfarrgräbern eine Stele mit den Namen und Daten der ehemaligen Pfarrer aufstellen, statt nur die alten Steine zu renovieren.

Einige kleinere Themen wurden ebenfalls geklärt: Ein Dachbodenausbau im Flachenweg wurde genehmigt, während die Gemeinde den Kauf landwirtschaftlicher Flächen in den Gewannen „Unterm Tann“ und „Lindenäcker“ ablehnte, da es sich um geschützte Biotope handelt.

Zuletzt gab es Informationen zum Alltag: Die Gemeinde muss kein Geld für den Schullastenausgleich an die Stadt Tuttlingen zahlen. Die Einschränkungen bei der Gartenbewässerung bleiben jedoch vorerst bestehen, um Trinkwasser zu sparen. Die Verwaltung prüft zudem, wann die Glasfaser-Baustellen endgültig asphaltiert werden und sorgt für eine bessere Markierung der Stufen vor dem Kaufhaus Merkt, um Stürze zu vermeiden.

Quelle: Wehingen – zur Originalmeldung

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